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RUVIVAL Toolbox jetzt auch auf Deutsch!

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Wie versprochen, ist die RUVIVAL Toolbox jetzt auf Deutsch verfügbar! Wir beginnen diese Woche mit der Veröffentlichung der ersten Toolbox zu den weltweiten Wasserressourcen und werden den Rest in den nächsten Wochen veröffentlichen. Die deutsche Übersetzung kann auf der HOOU-Webseite eingesehen werden.

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Screenshot der deutschen Toolbox

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Grundwasserdämme in ariden und semiariden Gebieten, Teil 4: Verschlickung in Sanddämmen

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Willkommen zu Teil 4 der interaktiven Vorlesung über Grundwasserdämme in ariden und semiariden Gebieten von Josep de Trincheria. In diesem Teil erfährst du mehr über den Prozess der Verschlickung in Sanddämmen. Folgende Fragen werden beantwortet:

  • Was ist Verschlickung und warum ist sie wichtig?
  • Wie kann Verschlickung minimiert werden?
  • Wie können verschlickte Sanddämme instand gesetzt und reaktiviert werden?

Die Vorlesung erklärt warum das Problem der Verschlickung bei Sanddämmen bedacht werden muss und gibt einige Empfehlungen, die aus Praxiserfahrung gewonnen wurden.

Am Ende jedes Vorlesungsteils, kannst du dein Wissen in einem Quiz testen.

Grundwasserdämme in ariden und semiariden Gebieten, Teil 4: Verschlickung in Sanddämmen von Josep de Trincheria ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

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Grundwasserdämme in ariden und semiariden Gebieten, Teil 3: Wichtige Leistungsfaktoren

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Willkommen zu Teil 3 der interaktiven Vorlesung über Grundwasserdämme in ariden und semiariden Gebieten von Josep de Trincheria. In diesem Teil, erfährst du mehr über wichtige Leistungsfaktoren von Grundwasserdämmen. Folgende Fragen und mehr werden in dieser Vorlesung beantwortet:

  • Welche Leistungsfaktoren haben Grundwasserdämme?
  • Wie können die Leistung, die Kosteneffizienz und die Wirkung von Grundwasserdämmen optimiert werden?

Die Vorlesung geht also näher auf die technischen, ökonomischen und umweltrelevanten Eigenschaften der unterschiedlichen Grundwasserdämme ein und diskutiert Möglichkeiten diese zu verbessern.

Am Ende jedes Vorlesungsteils, kannst du dein Wissen in einem Quiz testen.

Grundwasserdämme in ariden und semiariden Gebieten, Teil 3: Wichtige Leistungsfaktoren von Josep de Trincheria ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

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Grundwasserdämme in ariden und semiariden Gebieten, Teil 2: Unterirdische Dämme und Sanddämme

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Willkommen zu Teil 2 der interaktiven Vorlesung über Grundwasserdämme in ariden und semiariden Gebieten von Josep de Trincheria. Dieser Teil geht auf die zwei Hauptarten von Grundwasserdämmen ein: unterirdische Dämme und Sanddämme. Folgende Fragen werden in dieser Vorlesung beantwortet:

  • Was muss bei der Planung eines Grundwasserdamms beachtet werden?
  • Was ist ein unterirdischer Damm?
  • Was ist ein Sanddamm?
  • Was sind die Vor- und Nachteile von Grundwasserdämmen?
  • Welche Faktoren beeinflussen die Kosteneffizienz von Grundwasserdämmen?

In dieser Vorlseung wird also näher auf die verschiedenen Typen von Grundwasserdämmen und ihre Eigenschaften eingegangen.

Am Ende jedes Vorlesungsteils, kannst du dein Wissen in einem Quiz testen.

Grundwasserdämme in ariden und semiariden Gebieten, Teil 2: Unterirdische Dämme und Sanddämme von Josep de Trincheria ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

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Grundwasserdämme in ariden und semiariden Gebieten, Teil 1: Potenzial und Bedeutung

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Willkommen zu Teil 1 der interaktiven Vorlesung über Grundwasserdämme in ariden und semiariden Gebieten von Josep de Trincheria. Dieser Teil beschäftigt sich mit dem Potenzial und der Bedeutung von Grundwasserdämmen, insbesondere in ariden und semiariden Gebieten. Folgende Themen und mehr werden in dieser Vorlesung behandelt:

  • Regenwassernutzung
  • Saisonal versandete Fließgewässer
  • Grundwasserdämme

Die Vorlesung bietet grundlegendes Wissen über Grundwasserdämme, das dabei hilft die folgenden Vorlesungen besser zu verstehen.

Am Ende jedes Vorlesungsteils, kannst du dein Wissen in einem Quiz testen.

Grundwasserdämme in ariden und semiariden Gebieten, Teil 1: Potenzial und Bedeutung von Josep de Trincheria ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

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Grundwasserdämme in ariden und semiariden Gebieten

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Grundwasserdämme sind Bauwerke, die den natürlichen Fluss des Grundwassers abfangen oder versperren und somit einen unterirdische Speicher schaffen. Daher können sie in halbtrockenen Gegenden als Technik genutzt werden, um in Makro-Reservoirs Regenwasser zu sammeln. Die zwei gängigsten Arten sind unterirdische Dämme und Sanddämme. Beide wurden erfolgreich in unterschiedlichen Teilen der Welt angewendet, besonders in Indien, Afrika und Brasilien.

Schalte deine Lautsprecher/Kopfhörer für eine multimediale Vorlesung an, die aus 4 Teilen besteht. Am Ende der Vorlesung kannst du dein Wissen in einem Quiz testen.

Teil 1

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Hintergrund  zu unterirdischen Wasserspeicherdämmen

Anstatt Wasser in Oberflächenreservoirs zu speichern, wird es unterirdisch gespeichert. Das ist das zentrale Prinzip hinter Grundwasserdämmen. Der größte Vorteil an dieser Lagerung ist, dass die Verluste durch Verdunstung signifikant geringer sind im Vergleich zu oberirdischen Reservoirs. Außerdem sind sie die zuverlässigste Methode, um das Eindringen von Salzwasser zu vermeiden. Des Weiteren wird das Risiko wasserbürtiger Krankheiten gesenkt, da sich Parasiten nicht in unterirdischem Wasser vermehren können. Die Überflutung von Land, ein Problem, das normalerweise mit Oberflächendämmen in Verbindung gebracht wird, ist bei unterirdischen Dämmen nicht vorhanden.

Nichtsdestotrotz sind Grundwasserdämme keine universell anwendbare Lösung, da sie spezielle Bedingungen erfordern, um richtig zu funktionieren. Idealerweise sollten sie an Orten erbaut werden, an denen Regenwasser aus einem großen Einzugsgebiet durch einen engen Korridor fließt. Die besten Baubedingungen sind dort gegeben, wo der Boden aus Sand und Kies besteht mit Fels oder einer durchlässigen Schicht in einigen Metern Tiefe.

Über den Dozenten

Josep de Trincheria ist Doktorand am Institut für Abwasserwirtschaft und Gewässerschutz der Technischen Universität Hamburg-Harburg. Das Thema seiner Promotion ist die technische Evaluation und die Designoptimierung unterirdischer Dämme und von Sanddämmen in Kenia und Simbabwe. Zusätzlich hat er berufliche Erfahrung in unterschiedlichen afrikanischen Ländern sammeln können, unter anderem Eritrea, Kenia, Mosambik, Simbabwe, Nigeria und Äthiopien. Derzeit arbeitet er als Emergency WASH Officer für die Internationale Organisation für Migration der UN.

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Planspiel als Ergänzung zu Making of RUVIVAL und Insights

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Making of RUVIVAL gibt Ihnen einen Einblick in das Innenleben von RUVIVAL. Hier können Sie erfahren, wie wir Offene Bildungsressourcen oder Open Educational Resources (OERs) und andere Inhalte auf unserer Webseite produzieren. Heute haben wir einen neuen Beitrag über unser Planspiel veröffentlicht. Dieser Beitrag, Making-Of RUVIVAL Planspiel, beschreibt, wie das RUVIVAL-Team das Simulationsspiel durchführt.

Sehe dir auch den Insights-Artikel an, den wir über diesen Prozess geschrieben haben! Unseren Artikel über das Making of des Community Projekts findest du unter diesem Link.

Insights Magazine of the Technical University Hamburg

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Making-of RUVIVAL

Planspiel – Wir bauen ökologische Siedlungen! Making-Of Teil 1

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Dieser Artikel wurde bei Insights veröffentlicht.

Dies ist der Beginn einer Making-Of Serie zu Aspekten des RUVIVAL Planspiels. Es werden bei dem Spiel jedes Jahr 7 Wochen lang ökologische Siedlungen geplant und wir befinden uns im fünften Durchlauf. Ziel der Serie ist es nicht nur unsere Erfahrungen zu teilen und zum Mitmachen einzuladen, sondern auch anderen Lehrenden zu ermöglichen dieses Planspiel zu reproduzieren oder nach ihren Bedürfnissen zu adaptieren.

Derzeit ist es auch noch möglich in das laufende Spiel einzusteigen und die Rolle einer fiktiven Person zu übernehmen der/die vorhat später in der Siedlung ansässig zu werden.

RUVIVAL Planspielanmeldung

Es kann der Fantasie freien Lauf gelassen werden und  dies beim Planungsprozess eingebracht werden.

Wir bauen ökologische Siedlungen – Die Szenarios

Dieser erste Teil beschäftigt sich damit einen Überblick über das Konzept zu verschaffen. Des Weiteren wird das Spielziel erklärt: Plane eine ökologische Siedlung mit dem Auftrag den ökologischen Fussabdruck zu veringern und die Biokapazität zu erhöhen.

Planspiel – Wir bauen ökologische Siedlungen! Making-Of Teil 1 von Ruth Schaldach ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

Es folgen in anderen Teilen tiefere Einblicke in die technische Umsetzung und didaktische Aspekte des momentanen Durchlaufs, sowie ein Gesamtresümee.

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Wasserbürtige Krankheiten und Prävention, Teil 1: Wasserbürtige Krankheiten

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Willkommen zu Teil 1 des interaktiven Vortrags über wasserbürtige Krankheiten und deren Prävention von Dr. Caroline Ajonina. In diesem Teil wirst du mit wasserbürtigen Krankheiten vertraut gemacht. Die folgenden und weitere Themen werden in dieser Vorlesung behandelt:

  • Globale Krankheitslast
  • Einführung in die Krankheitserreger
  • Verunreinigung
  • Übertragung
  • Einführung in wasserbürtige Krankheiten

Daher wirst du in diesem Vortrag erfahren, warum sie eine wichtige globale Bedrohung für die öffentliche Gesundheit darstellen. Du wirst mehr über Kontaminationswege und bewährte Verfahren zur Vermeidung von Ausbrüchen wasserbürtiger Krankheiten erfahren.

Am Ende aller Vortragsteile kannst du dein Wissen im Vortragsquiz testen.

Wasserbürtige Krankheiten und Prävention, Teil 1: Wasserbürtige Krankheiten von Caroline Ajonina ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

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Quiz über wasserbürtige Krankheiten und deren Prävention

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Dieses Quiz bildet den Abschluss der Vorlesung “wasserbürtige Krankheiten und Prävention” von Dr. Caroline Ajonina. Teste, wie viel du in dieser Vorlesung gelernt hast. Du benötigst 70 % zum Bestehen. Du kannst jederzeit zu den Vorlesungen zurückkehren. Viel Erfolg!

Quiz über wasserbürtige Krankheiten und deren Prävention by Caroline Ajonina und Isidora Vrbavac is licensed under a Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International License.

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Wasserbürtige Krankheiten und Prävention, Teil 2: Pathogene Mikroorganismen

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Willkommen zu Teil 2 des interaktiven Vortrags über Wasserkrankheiten und Prävention von Dr. Caroline Ajonina. In diesem Teil erfährst du mehr über pathogene Mikroorganismen. Die folgenden Themen werden vorgestellt:

  • Protozoen
  • Bakterien
  • Pathogene Escherichia Coli
  • Metazoa
  • Importierte Schistosomiasis
  • Vorbeugung

Daher wird in dieser Vorlesung die Rolle von pathogenen Mikroorganismen bei der Übertragung von Krankheiten vorgestellt. Du lernst auch die wichtigsten Präventionsmaßnahmen im Zusammenhang mit verschiedenen pathogenen Mikroorganismen kennen.

Am Ende dieser Vorlesung kannst du dein Wissen im Vorlesungsquiz testen.

Wasserbürtige Krankheiten und Prävention, Teil 2: Pathogene Mikroorganismen von Caroline Ajonina ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

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Wasserbürtige Krankheiten und Prävention

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Wasserbürtige Krankheiten sind Krankheiten, die von pathogenen Mikroorganismen über das Wasser übertragen werden. Die Übertragung erfolgt durch Kontakt mit Fäkalien oder beim Baden, Waschen, Trinken und bei der Lebensmittelzubereitung.

 Schalte deine Lautsprecher/Headset für diesen interaktiven Multimedia-Vortrag ein, der aus 2 Teilen besteht. Am Ende der Vorlesung hast du die Möglichkeit, dein Wissen im Vorlesungsquiz zu testen.

Teil 1

Teil 2

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Hintergrund zu pathogenen Mikroorganismen und der Prävention von wasserbürtigen Krankheiten

Die Krankheitslast ist ein Maß für die Auswirkungen eines Gesundheitsproblems auf der Grundlage seiner finanziellen Kosten, der Mortalität, Morbidität oder anderer Indikatoren. Das DALY (Disability-adjusted life year – behinderungsbereinigtes Lebensjahr) zählt die Anzahl der Jahre, die aufgrund von Krankheit, Behinderung oder vorzeitigem Tod verloren gehen. Schätzungsweise 3,6 % dieser Kennzahl entfallen auf durch Wasser übertragene Krankheiten, die jährlich etwa 1,5 Millionen Menschenleben fordern. Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass fast 60 % dieser Belastung, d.h. etwa 840.000 Todesfälle pro Jahr, auf einen Mangel an sicherer Trinkwasserversorgung, sanitären Einrichtungen und Hygiene zurückzuführen sind. Durchfallerkrankungen sind die prominentesten Beispiele für durch Wasser übertragene Krankheiten, von denen Kinder in Entwicklungsländern dramatisch betroffen sind. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation sind sie für bis zu 2 Millionen Todesfälle pro Jahr verantwortlich, wobei die Mehrheit bei Kindern unter 5 Jahren auftritt.

Richtige Hygiene, die Verwendung von sauberem Wasser und Desinfektionsmitteln sind gängige Methoden der Prävention. Weitere Maßnahmen sind sichere Wasserleitungsmaterialien und -speicherung (wie unter Regenwassernutzung beschrieben) sowie die Aufklärung über hygienisches Verhalten. Eine energieeffiziente Infrastruktur und Wassersparmaßnahmen können auch die Belastung durch wasserbedingte Krankheiten verringern.

Über die Dozentin

Dr. Caroline Ajonina ist Parasitologin und Molekularbiologin am Institut für Abwasserwirtschaft und Gewässerschutz der Technischen Universität Hamburg. Sie hat mehrere Jahre Erfahrung in angewandter Wassermikrobiologie, mikrobieller Ökologie einschließlich Wechselwirkungen zwischen mikrobiellen Gemeinschaften und ihrer Umwelt. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören die Entwicklung innovativer Methoden zur Identifizierung von Krankheitserregern im Abwasser und die biologische Überwachung der Wasserqualität. Sie hat in Afrika und Deutschland im Bereich der Abwasserentsorgung im öffentlichen, privaten und gemeinnützigen Bereich gearbeitet. In ihrer aktuellen Forschung untersucht sie das stromabwärts gerichtete Überleben und die Verbreitung von Protozoen in Muscheln, die durch Abwasser verbreitet werden, mit Schwerpunkt auf den Flussverläufen von Rhein und Elbe.

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Ökohäuser in unterschiedlichen Klimazonen

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Der Begriff ökologisches Bauen bedeutet, dass jede Phase des Lebenszyklus eines Gebäudes geplant wird. Du wirst lernen jeden Schritt aus einer umweltverträglichen und ressourceneffizienten Perspektive zu betrachten: Standort, Design, Bauweise, Funktionsweise, Instandhaltung und schlussendlich Abriss. Nachhaltiges Bauen geht darüber hinaus sich nur an Umweltgesetze zu halten, da es eine holistische Herangehensweise ist, die Gebäude in ihre natürliche Umgebung integrieren will.

Schalte deine Lautsprecher/Kopfhörer für eine multimediale Vorlesung an, die aus 4 Teilen besteht. Am Ende der Vorlesung kannst du dein Wissen in einem Quiz testen.

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Hintergrundwissen über nachhaltiges Bauen in unterschiedlichen Klimazonen

Ökohäuser produzieren weniger Emissionen durch effiziente Energienutzung, entsorgen weniger Abfall auf Mülldeponien und senken den Druck auf die begrenzten Ressourcen der Erde. Der Ausgangspunkt für den Bau eines jeden Ökohauses ist unter Berücksichtigung der natürlichen Umgebung einen geeigneten Standort zu finden. Allerdings erfordern unterschiedliche klimatische Bedingungen verschiedene Anpassungen und unterschiedliche soziale Verhältnisse ebenfalls andere Überlegungen. Die nachhaltige Nutzung von Baumaterialien sollte eine minimale Einwirkung auf die Umwelt in allen Phasen des Lebenszyklus sicherstellen, von Abbau und Verarbeitung, bis zur Nutzung und schließlich der Entsorgung. Einige Beispiele für solche Materialien sind Holz, Stroh oder Roherde.

Es gibt jedoch noch viele weitere Gründe sich für ein ökologisch verträgliches Haus zu entscheiden, die über den verringerten Umwelteinfluss hinaus gehen. Ökologisches Bauen kann dazu beitragen die Bauzeit zu reduzieren, Geld zu sparen, sowie durch verbesserte Luftqualität im Haus und geringere Emissionen positiv Einfluss auf die Gesundheit nehmen.

Über den Autor

Prof. Dr.-Ing. Ralf Otterpohl ist Leiter des Instituts für Abwasserwirtschaft und Gewässerschutz an der Technischen Universität Hamburg-Harburg. Kostengünstige Wiederverwertungssysteme die an seinem Institut erforscht werden sind Terra Preta Sanitärsysteme, die dafür geeignet sind, besonders fruchtbare Erden herzustellen, beispielsweise für die Wiederaufforstung. Solche Systeme sind Teil seiner neuesten Forschungsaktivitäten zu Entwicklungen in ländlichen Gebieten. Sein Fokus liegt dabei auf der lokalen Wertschöpfung durch Bodenverbesserungen zur langfristigen Sicherung der Wasser- und Nahrungsmittelversorgung.

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Ökohäuser in unterschiedlichen Klimazonen, Teil 4: Historische Entwicklung und Beispiele

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Willkommen zu Teil 4 der interaktiven Vorlesung über Ökohäuser in unterschiedlichen Klimazonen von Prof. Dr.-Ing. Ralf Otterpohl. In diesem Teil, erfährst Du mehr über die historische Entwicklung des ökologischen Bauens und existierende Praxisbeispiele. Folgende Themen werden vorgestellt:

  • Vom Bauhaus zum Ökohaus
  • Eine Mustersprache
  • Das Mikrohaus
  • Das „Tiny House“
  • Das „Bio-solar Haus“

Diese Vorlesung gibt einen Überblick über die historische Entwicklung, vom Bauhaus bis zu modernen ökologischen Designs, und Beispiele für Ökohäuser.

Am Ende jedes Vorlesungsteils, kannst du dein Wissen in einem Quiz testen.

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Ökohäuser in unterschiedlichen Klimazonen, Teil 3: Betrieb und Abbruch

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Willkommen zu Teil 3 der interaktiven Vorlesung über Ökohäuser in unterschiedlichen Klimazonen von Prof. Dr.-Ing. Ralf Otterpohl. In diesem Teil, wirst du mehr über den Betrieb und die Phase des Abriss erfahren. Folgende Themen werden unter anderem in dieser Vorlesung behandelt:

  • Energiebedarf für den Betrieb
  • Energiequellen
  • Solare Kühlung
  • Holzgas-Kocher
  • Wärmepumpenheizung
  • Effiziente Wassernutzung
  • Konventionelle Toiletten und Trockentoiletten
  • Kompost
  • Gesundheit und Sicherheit der Bewohner*innen
  • Demontage

Diese Vorlesung betrachtet die Pro’s und Contra’s erneuerbarer Energiequellen, effizienter Wassernutzung und verschiedener Optionen für den Sanitärbereich, sowie Aspekte, die beim Abriss beachtet werden müssen.

Am Ende jedes Vorlesungsteils, kannst du dein Wissen in einem Quiz testen.

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Ökohäuser in unterschiedlichen Klimazonen, Teil 2: Design und Konstruktion

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Willkommen zum zweiten Teil der interaktiven Vorlesung über Ökohäuser in unterschiedlichen Klimazonen von Prof. Dr.-Ing. Ralf Otterpohl. Dieser Teil beschäftigt sich mit dem Design und der Bauweise von ökologischen Häusern. Folgende Themen werden in dieser Vorlesung behandelt:

  • Einführung in Baumaterialien
  • Massivholz als Baumaterial: Holz 100 und Nur Holz
  • Eine Zukunft aus natürlichem Holz: traditionelle und wissenschaftliche Fakten über Bäume
  • Lehmziegel im Bau
  • Modulare Bauweise
  • Das „Tiny House“-Konzept
  • „Earthships“
  • Begrünte Dächer

Folglich richtet diese Vorlesung den Blick auf umweltfreundliche Baumaterialien, nämlich Holz und Lehmziegel, sowie die Prinzipien der modularen Bauweise.

Am Ende jedes Vorlesungsteils, kannst du dein Wissen in einem Quiz testen.

Ökohäuser in unterschiedlichen Klimazonen, Teil 2: Design und Konstruktion von Ralf Otterpohl ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.


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Ökohäuser in unterschiedlichen Klimazonen, Teil 1: Standort und Design

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Willkommen zu Teil 1 der interaktiven Vorlesung zu Ökohäusern in unterschiedlichen Klimazonen von Prof. Dr.-Ing. Ralf Otterpohl. Dieser Teil beschäftigt sich mit der richtigen Standortbestimmung für Ökohäuser unter verschiedenen klimatischen und sozialen Bedingungen. Folgende Themen und mehr werden in dieser Vorlesung behandelt:

  • Einführung in ökologisches Bauen
  • Lebenszyklus-Ansatz  im ökologischen Bauen
  • Standortbestimmung: unterschiedliche Klimazonen und soziale Bedingungen
  • Der goldene Schnitt
  • Ausrichtung und Topographie eines Ökohauses

Diese Vorlesung vermittelt also Wissen darüber, wie ökologisches Bauen verfügbare Energie aus der Umwelt maximal nutzbar machen kann und zusätzlich, wie die Prinzipien des passiven Hausbaus angewandt werden.

Am Ende jedes Vorlesungsteils, kannst du dein Wissen in einem Quiz testen.

Ökohäuser in unterschiedlichen Klimazonen, Teil 1: Standort und Design von Ralf Otterpohl ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.


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Community-Projekt als Ergänzung zu Making of RUVIVAL und Insights

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Making of RUVIVAL gibt Ihnen einen Einblick in das Innenleben von RUVIVAL. Hier können Sie erfahren, wie wir Offene Bildungsressourcen oder Open Educational Resources (OERs) und andere Inhalte auf unserer Webseite produzieren. Heute haben wir einen neuen Beitrag über unser Community-Projekt veröffentlicht. Dieser Beitrag, Making of des Community Wasserprojekts, beschreibt, wie das RUVIVAL-Team die Beiträge und Medien für unser Gemeinschaftsprojekt erstellt hat.

Sehe dir auch den Insights-Artikel an, den wir über diesen Prozess geschrieben haben! Unseren Artikel über das Making of des Community Projekts findest du unter diesem Link.

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Making-of RUVIVAL

Making of Community Wasserprojekte

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Dieser Artikel wurde bei Insights veröffentlicht.

Das Community Wasserprojekt ist eine Partnerschaft zwischen RUVIVAL und Global Water Dances. Global Water Dances startete 2011 mit dem Ziel, durch Tanz auf prekäre Wassersituationen vielerorts aufmerksam zu machen. Dieses Engangement in der Gemeinde soll dazu führen Lösungen voranzutreiben Wasserressourcen zu erhalten und zu schützen. Jedes Jahr wird eine weltweite Veranstaltung organisiert um dieses Ziel zu erreichen. Im Jahr 2019 beschloss RUVIVAL, sich mit Global Water Dances zusammenzuschließen und über acht Orte ausführlicher auf der RUVIVAL Webseite zu berichten.

Im Zuge dieser Kooperation wurde ein Stipendium ausgeschrieben für Gruppen die sich in Afrika oder Indien beteiligen wollen. Ziel war es die Beteiligung an der internationalen Veranstaltung in Afrika und Indien zu erhöhen und dies ist auch gelungen. Am 15. Juni 2019 kooperierte RUVIVAL mit 7 Standorten in Afrika und einem in Indien: Ganvie (Benin), Johannesburg (Südafrika), Durban (Südafrika), Bwaise und Beach House in Kampala (Uganda), Diani (Kenia), Kilifi (Kenia) und Motakondur (Indien).

Danach begann die Arbeit von RUVIVAL. Unser Ziel nach der Veranstaltung war es, den einzelnen Standorten eine grössere digitale Öffentlichkeit zu bieten. Wir bereiteten gemeinsam mit den veranstaltenden Gruppen Fotos, Videos und die verwendete Musik auf. Begleiteten formale Prozesse wie die Einhaltung der Persönlichkeitsrechte und Filmgenehmigungen für die Veröffentlichung von diesen Fotos und Videos. Für jeden Ort veröffentlichten wir einen Beitrag. Der Prozess der Erstellung dieser Beiträge wird im Folgenden erörtert.

Video-Bearbeitung

Von jeder Veranstaltung erhielten wir Rohmaterial und produzierten damit insgesamt neun Videos. Diese finden Sie auf unserer Seite über Community Projekte. Ein Video stellt eine Übersicht über alle acht Standorte dar und die anderen sind ausführlichere dreiminütige Videos, die speziell für jede Veranstaltung erstellt wurden. (Sie finden sie auf den jeweiligen Beiträgen: Johannesburg, Durban, Kilifi, Diani, Ganvie, Beach House, Bwaise, Motakondur).

Zuerst analysierten wir das von jeder der Websites gesendete Material und benutzten dann Final Cut Pro, um es zu bearbeiten. Während der Bearbeitung schnitten wir die unbrauchbaren Teile heraus. Ein Abschnitt war ungeeignet, wenn er nicht von ausreichender Qualität war oder wenn klar erkenntliche Menschen im Bild waren deren Zustimmung wir nicht erhalten hatten.

Nach diesem ersten Schnitt waren einige der Videos bereits etwa drei Minuten lang; ein weiterer Schnitt war also nicht erforderlich. Diejenigen, die länger waren, sahen wir uns noch einmal an und schnitten das Video auf die interessantesten und wichtigsten Szenen herunter, bis das Video drei Minuten lang war. Sobald die Videos die erforderliche Länge hatten, fügten wir die Intros und Outros einschließlich des Abspanns hinzu.

Intro und Outro Folien für das Kilifi Video von RUVIVAL Team ist unter einer Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz lizenziert.
Beitrag Erstellung

Wir wollten, dass alle Beiträge eine gewisse Einheitlichkeit aufweisen. Jeder Artikel enthielt mindestens ein Video (siehe oben für weitere Informationen), eine Zusammenfassung der Veranstaltung, Fotos und Hintergrundinformationen über die Tanzgruppe. Je nach den Informationen, die von den Verantwortlichen vor Ort gesammelt wurden, wurden zusätzliche Abschnitte hinzugefügt.

Die Erstellung der Zusammenfassungen der Veranstaltungen erforderte viel Kommunikation mit den Beteiligten. Wir konzentrierten uns darauf, die folgenden Informationen zu sammeln:

  • die Motivation der Beteiligten an der Veranstaltung “Global Water Dances” teilzunehmen,
  • die Bedeutung hinter der Choreographie, und
  • die Wasserprobleme, die auf der Veranstaltung untersucht und kommuniziert wurden.

Nach dem ersten Entwurf wurden die Beiträge von einer Person des Standortes überprüft, bearbeitet und letztendlich zur Veröffentlichung freigegeben. Dadurch wird sichergestellt, dass die Botschaft, die sie zu vermitteln versuchten, korrekt war und keine Missverständnisse auftraten.

Alle Beiträge wurden Ende 2029 veröffentlicht und über Social Media Kanäle verbreitet um auf Probleme in Bezug auf Wasser aufmerksam zu machen.

Um mehr über diese Websites zu erfahren, besuchen Sie bitte unsere Seite über Community Projekte.

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Jetzt anmelden! Das RUVIVAL Planspiel startet in die nächste Runde

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In diesem Jahr findet das RUVIVAL Planspiel bereits zum 5. Mal statt. Sei dabei, wenn erneut virtuelle Ökodörfer entstehen!

Das Online-Spiel wird offiziell am 28. April starten. Wir empfehlen dir, von Anfang an dabei zu sein, um den gesamten Planungsprozess mitgestalten zu können! Verspätete Bewerbungen werden angenommen, wenn noch freie Plätze vorhanden sind.

Wie bewerbst du dich für das Planspiel?

1. Informiere dich auf dieser Seite über das Spiel und fülle dort das Anmeldeformular aus.

2. Kurz vor Spielbeginn (am 23. April) erhälst du per E-Mail eine Einladung zu unserer Spielplattform.

3. Plane mit uns online neue ökologische Siedlungen!

Wir freuen uns darauf, dich dabei zu haben!

RUVIVAL Simulation Game Image

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Boden – Wasser- und Ernährungssicherheit

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Boden, Wasser- und Ernährungssicherheit sind stark miteinander verknüpft. Gute Bodenqualität, gesunder Boden, ist eine der wichtigsten Grundlagen für die Nahrungsmittelproduktion und unser Überleben. Die Schrumpfung der Bodenressourcen bei gleichzeitig rasch steigendem Nahrungsmittelbedarf ist eine der großen Herausforderungen, vor denen wir stehen und die wir angehen müssen.

Schalte deine Lautsprecher/Headset für diesen interaktiven Multimedia-Vortrag ein, der aus 4 Teilen besteht. Am Ende der Vorlesung hast du die Möglichkeit, dein Wissen im Vorlesungsquiz zu testen.


Teil 1


Teil 2


Teil 3


Teil 4

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Quiz

Hintergrund zum Nexus für Boden-, Wasser- und Ernährungssicherheit

Die komplexen Wechselwirkungen und Interdependenzen zwischen Boden, Wasser und Ernährungssicherheit nehmen zu. Maßnahmen in einem Bereich haben in der Regel tiefgreifende Auswirkungen auf andere. Nexus-Frameworks betrachten diese Zusammenhänge, wobei sich diese Vorlesung jedoch auf die Bodenkomponente konzentriert.

Du lernst allgemeine Konzepte zum Thema Bodengesundheit und einen gesunden Boden zu definieren. Die Ausbreitung der Bodenverschlechterung und die Bodenqualität variieren weltweit stark. Daher ist eine Klassifizierung der Bodenverschlechterung notwendig, um den Grad der Verschlechterung spezifisch zu erfassen. Der erste Vortrag behandelt auch die Zusammenhänge zwischen agrochemischer Landwirtschaft und Bodenqualität. Im zweiten Teil wird dann das Humus-Ökosystem im Detail dargestellt. Tiere sind Teil des Ökosystems mit einer Nahrungskette im Boden, die von einem gesunden Humusökosystem profitiert. Landwirtschaftliche Praktiken, die den Wiederaufbau und die Arbeit mit einem gesunden Humusökosystem ermöglichen, werden eingeführt, wie z.B. biologische Landwirtschaft, Agroforstwirtschaft, Regenwassernutzung und Keyline-Systeme. Weitere Aspekte der regenerativen Landwirtschaft, wie z.B. der Aufbau von Humus, die potenzielle Rolle von Mykorrhizapilzen oder die Vermeidung von Bodenbearbeitungspraktiken werden diskutiert. Schließlich erklärt Teil 4 die Bodensanierung in der Praxis, einschließlich Sanitärpraktiken, nämlich Terra Preta Sanitation.

Über den Dozenten

Prof. Dr.-Ing. Ralf Otterpohl ist Leiter des Instituts für Abwassermanagement und Gewässerschutz (AWW) der Technischen Universität Hamburg. Wiederverwendungssysteme auf der Low-Cost-Ebene, die in seinem Institut entwickelt werden, sind Terra Preta Sanitationssysteme, die zur Herstellung hochfruchtbarer Böden, z.B. für die Wiederaufforstung, entwickelt wurden. Solche Systeme sind Teil seiner jüngsten Forschungstätigkeit zur ländlichen Entwicklung mit Schwerpunkt auf der lokalen Wertschöpfung einschließlich der Bodenverbesserung für die langfristige Wasser- und Ernährungssicherheit. New Town Development ist der neueste Schwerpunkt seiner Forschung.

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Wenn du das Gefühl hast, dieses Thema beherrscht zu haben, aber trotzdem mehr über die ländliche Entwicklung erfahren möchtest, schau dir bitte die Materialien auf unserer Webseite an.

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Boden – Wasser- und Ernährungssicherheit, Teil 1: Bodengesundheit – Grundlage unseres Überleben

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Willkommen zu Teil 1 der interaktiven Vorlesung über Boden, Wasser und Ernährungssicherheit von Prof. Dr.-Ing. Ralf Otterpohl. Dieser Teil stellt die allgemeinen Konzepte im Zusammenhang mit der Bodengesundheit vor, die eine Grundlage für unser Überleben ist. Die folgenden und weitere Fragen werden in dieser Vorlesung beantwortet:

  • Was ist Boden?
  • Was ist ein gesunder Boden?
  • Was ist Bodenverschlechterung?
  • Welche Arten von Bodenverschlechterung gibt es?
  • Wie ist die globale Verteilung der Bodenqualität?
  • Wie wirkt sich die Verschlechterung der Bodenqualität auf unser Leben aus?
  • Welche Zusammenhänge bestehen zwischen agrochemischer Landwirtschaft und Bodenqualität?

Somit vermittelt dir diese Vorlesung das wichtigste Hintergrundwissen zum Verständnis der folgenden Teile.
Am Ende aller Vortragsteile kannst du dein Wissen im Vortragsquiz testen.

Boden – Wasser- und Ernährungssicherheit, Teil 1: Bodengesundheit – Grundlage unseres Überleben von Ralf Otterpohl ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

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Boden – Wasser- und Ernährungssicherheit, Teil 2: Das Humusökosystem

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Willkommen zu Teil 2 der interaktiven Vorlesung über Boden, Wasser und Ernährungssicherheit von Prof. Dr.-Ing. Ralf Otterpohl. In diesem Teil erfährst du mehr über das Humus-Ökosystem. Die folgenden Schlüsselfragen werden in diesem Vortrag beantwortet:

  • Was sind die Vorteile eines gesunden Humus-Ökosystems?
  • Wie hängen Landnutzung und Niederschlagsinfiltration zusammen?
  • Was ist die Rhizosphäre?
  • Wie wählt eine Pflanze zwischen agrochemischen und humusreichen Böden?

Somit wird dieser Vortrag das Humus-Ökosystem weiter veranschaulichen, insbesondere, welche Tiere zur Nahrungskette im Boden gehören und was die Vorteile eines gesunden Humus-Ökosystems sind.
Am Ende aller Vortragsteile kannst du dein Wissen im Vortragsquiz testen.

Boden – Wasser- und Ernährungssicherheit, Teil 2: Das Humusökosystem von Ralf Otterpohl ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.


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Boden – Wasser- und Ernährungssicherheit, Teil 3: Regenerative Landwirtschaft

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Willkommen zu Teil 3 der interaktiven Vorlesung über Boden, Wasser und Ernährungssicherheit von Prof. Dr.-Ing. Ralf Otterpohl. In diesem Teil erfährst du mehr über die regenerative Landwirtschaft. Die folgenden Schlüsselfragen werden in diesem Vortrag beantwortet:

  • Wie definiert man ökologische Landwirtschaft?
  • Was ist regenerative Landwirtschaft?
  • Was ist Agroforstwirtschaft?
  • Warum brauchen wir reproduktives Saatgut?
  • Was sind Regenwassernutzungstechniken?

Folglich werden in dieser Vorlesung regenerative landwirtschaftliche Praktiken wie biologische Landwirtschaft, Agroforstwirtschaft, Regenwassernutzung und Keyline-Systeme vorgestellt. Weitere Aspekte der regenerativen Landwirtschaft, wie z.B. der Aufbau von Humus, die potenzielle Rolle von Mykorrhizapilzen oder die Vermeidung von Bodenbearbeitungspraktiken werden diskutiert.
Am Ende aller Vortragsteile kannst du dein Wissen im Vortragsquiz testen.

Boden – Wasser- und Ernährungssicherheit, Teil 3: Regenerative Landwirtschaft von Ralf Otterpohl ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.



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Boden – Wasser- und Ernährungssicherheit, Teil 4: Bodensanierung in der Praxis

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Willkommen zu Teil 4 der interaktiven Vorlesung über Boden, Wasser und Ernährungssicherheit von Prof. Dr.-Ing. Ralf Otterpohl. In diesem Teil erfährst du mehr darüber, was Bodensanierung in der Praxis bedeutet. Die folgenden Restaurierungsprojekte werden vorgestellt:

  • Miracle Water Village
  • Slope Farming Project
  • Farmer Managed Natural Regeneration (FMNR)
  • Ressourcenorientierte Sanitärversorgung in Cagayan de Oro
  • Klimafarming
  • Lössplateau
  • La Ferme du Bec Hellouin
  • Neue Dörfer

Somit wird in dieser Vorlesung erläutert, wie die Bodensanierung in der Praxis aussieht. Es werden mehrere Sanierungsprojekte vorgestellt, aber auch alternative Sanitärpraktiken, nämlich Terra Preta Sanitation, die die Produktion eines nährstoffreichen Humus ermöglichen, der als Düngemittel auf den Boden aufgebracht werden kann.

Am Ende dieser Vorlesung kannst du dein Wissen im Vorlesungsquiz testen.

Boden – Wasser- und Ernährungssicherheit, Teil 4: Bodensanierung in der Praxis von Ralf Otterpohl ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

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Boden – Wasser- und Ernährungssicherheit Quiz

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Mit diesem Quiz endet der Vortrag von Ralf Otterpohl zum Thema Boden – Wasser und Ernährungssicherheit. Teste, wie viel du in dieser Vorlesung gelernt hast, indem du an dem folgenden Quiz teilnimmst. Du benötigst 70 % richtige Antworten, um zu bestehen. Du kannst jederzeit zu den Vorlesungen zurückkehren, wenn du dein Wissen auffrischen musst. Viel Erfolg!

Boden – Wasser- und Ernährungssicherheit Quiz von Simon Meyer und Isidora Vrbavac ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

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System der Reisintensivierung

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Das System der Reisintensivierung (SRI) ist eine klimaschonende, agro-ökologische Reisanbaustrategie. Damit stellt es eine sinnvolle Alternative zu herkömmlichen Reisproduktionsmethoden dar. SRI hat das Potenzial, den Wasserbedarf zu senken, die Bodenproduktivität zu steigern und die Abhängigkeit von Kunstdünger und anderen Agrochemikalien zu verringern. Dies hat weitere positive soziale Auswirkungen, wie die Erhöhung des Haushaltseinkommens und die Senkung der mit der Landwirtschaft verbundenen Kosten.

Schalte deine Lautsprecher/Headset für diesen interaktiven Multimedia-Vortrag ein, der aus 3 Teilen besteht. Am Ende der Vorlesung hast du die Möglichkeit, dein Wissen im Vorlesungsquiz zu testen.


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Hintergrund zur SRI-Reisanbaumethode

SRI ist nicht nur eine Methodik, sondern eine Reihe von Praxisempfehlungen. Es basiert auf vier miteinander verbundenen Hauptprinzipien:

  1. Frühe, schnelle und gesunde Pflanzengründung
  2. Reduzierte Pflanzendichte
  3. Verbesserte Bodenverhältnisse (hoher Gehalt an organischer Substanz)
  4. Reduzierter und kontrollierter Wasserverbrauch (nachhaltige Bewässerung)

Die Methode stammt aus Indien, China, Äthiopien, Malaysia und Madagaskar, aber das SRI verbreitet sich. Eine wachsende Zahl von Erfahrungsberichten dokumentiert diese Vorteile: eine Ertragssteigerung von bis zu 100 %, bis zu 50 % Wassereinsparung und eine deutliche Reduzierung des erforderlichen Saatgutes um bis zu 90 %. Darüber hinaus sorgt das SRI für eine bessere Widerstandsfähigkeit gegen Wetterextreme. Bis August 2018 wurden mehr als 800 wissenschaftliche Artikel zum SRI veröffentlicht, die dieses Konzept diskutieren. Daher wird die Praxis seit kurzem auch auf andere Kulturen wie Weizen, Tef, Sorghum und Zuckerrohr angewendet, die damals System of Crop Intensification (SCI) genannt wurden.

Über den Dozenten

Tavseef Mairaj Shah ist ausgebildeter Umwelt- und Verfahrensingenieur. Derzeit absolviert er ein Promotionsstudium an der Technischen Universität Hamburg. Sein Forschungsgebiet ist die Agrarökologie und das Ökologische Ingenieurwesen.

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Wenn du das Gefühl hast, dieses Thema beherrscht zu haben, aber trotzdem mehr über die ländliche Entwicklung erfahren möchten, schaue dir bitte die weiteren Materialien auf unserer Website an.

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System der Reisintensivierung, Teil 1: Ernährungssouveränität & Klimawandel

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Willkommen zu Teil 1 der interaktiven Vorlesung System der Reisintensivierung (SRI) von Tavseef Mairaj Shah. Dieser Teil untersucht die derzeitigen nicht nachhaltigen landwirtschaftlichen Praktiken und erklärt anschließend den Zusammenhang zwischen Klimawandel und Ernährungssouveränität. Diese Themen werden behandelt:

  • Klimawandel und Landwirtschaft
  • Nicht nachhaltige Praktiken in der Landwirtschaft (Pflügen, Mineraldünger, Wasserüberbeanspruchung)
  • Landwirtschaft als Lebensgrundlage (Südasien)
  • Die Notwendigkeit der Resilienz in Kleinbetrieben (Systemansatz)

Daher gibt dir diese Vorlesung einen Einblick in die landwirtschaftlichen Praktiken, insbesondere in Südasien, und die Notwendigkeit ganzheitlicher Ansätze zur Bekämpfung des Klimawandels. Folglich wird die Relevanz von SRI in der heutigen Zeit diskutiert.

Am Ende aller Teile kannst du dein Wissen im Vortragsquiz testen.

System der Reisintensivierung, Teil 1: Ernährungssouveränität & Klimawandel von Tavseef Mairaj Shah ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.


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System der Reisintensivierung, Teil 2: SRI-Grundsätze und Relevanz

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Willkommen zu Teil 2 der Vorlesung zum System der Reisintensivierung von Tavseef Mairaj Shah. In diesem Teil erfährst du mehr über die Grundprinzipien von SRI und warum es als eine klimaschonende Landwirtschaftsstrategie gilt. Die folgenden Schwerpunktthemen werden behandelt:

  • Einführung in das SRI
  • SRI als klimaschonende Landwirtschaftsmanagementstrategie
  • Boden-, Wasser- und Nährstoffmanagement
  • Resilienz gegenüber dem Klimawandel

So erfährst du mehr über Boden-, Wasser- und Nährstoffmanagement und die Bedeutung der landwirtschaftlichen Widerstandsfähigkeit angesichts des Klimawandels.

Nachdem du diesen Teil abgeschlossen hast, kannst du am Vortragsquiz teilnehmen und dein Wissen testen.

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System der Reisintensivierung, Teil 3: SRI-Erfolgsgeschichten weltweit

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Willkommen zu Teil 3 der Vorlesung zum System der Reisintensivierung von Tavseef Mairaj Shah. Dieser Teil nimmt dich mit auf eine Reise, um SRI-Erfolgsgeschichten weltweit zu entdecken. Die folgenden Schwerpunktthemen werden behandelt:

  • Die Verbreitung von SRI in der ganzen Welt
  • Wie SRI die Widerstandsfähigkeit von Kleinbetrieben erhöht
  • Wissenschaftliche Literatur über SRI

So wirst du erfahren, wie SRI dazu beiträgt, die Widerstandsfähigkeit von kleinbäuerlichen Betrieben zu erhöhen, und in weitere Literatur zu diesem Thema eingeführt.

Nachdem du diesen Teil abgeschlossen hast, kannst du am Vortragsquiz teilnehmen und dein Wissen testen. 

System der Reisintensivierung, Teil 3: SRI-Erfolgsgeschichten weltweit von Tavseef Mairaj Shah ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

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Quiz zum System der Reisintensivierung

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Dieses Quiz markiert das Ende des Vortrags zum System der Reisintensivierung von Tavseef Mairaj Shah. Teste, wie viel Du in dieser Vorlesung gelernt hast, indem Du am folgenden Quiz teilnimmst. Du benötigst 70 %, um zu bestehen. Du kannst jederzeit zu den Vorlesungen zurückkehren, wenn du dein Wissen auffrischen musst. Viel Glück!

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Neuigkeiten

Schöne Feiertage von RUVIVAL

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Nach 3 Jahren wöchentlich neuen Online-Lerninhalten ist RUVIVAL bereit für einen kurzen Urlaub. Wir werden im Januar mit der deutschen Übersetzung unserer Vorlesung System of Rice Intensification (Link auf Englisch), der spanischen Übersetzung unserer Toolbox Sand Dams (Link auf Englisch) und vielem mehr zurück sein! Im Jahr 2020 werden wir unseren Veröffentlichungstag ändern: neue Toolbox-Elemente, Vorlesungssteile oder Neuigkeiten werden dienstags veröffentlicht! Außerdem planen wir ein neues Design!

Happy Holidays from RUVIVAL

RUVIVAL Highlights des Jahres 2019

Erinnerst du dich noch an unsere Neuigkeiten über die Veröffentlichung von 100 Beiträgen (Link auf Englisch)? Nun, das war vor zwei Jahren und inzwischen haben wir 650 Beiträge online! Am Ende des Jahres 2019 ist es Zeit für eine kleine Rückschau. Neben der Veröffentlichung neuer Online-Lerninhalte sind dies unsere RUVIVAL Highlights des Jahres 2019:

Darüber hinaus haben wir an mehreren Veranstaltungen und Konferenzen teilgenommen. Wir können auf ein weiteres erfolgreiches Jahr von RUVIVAL zurückblicken und danken allen Projektpartner*innen. Frohe Feiertage von RUVIVAL!

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Kilifi

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An der Kilifi-Bucht führten die Kilifi-Tänzer*innen “Maji ni Uhai” (Wasser ist Leben) auf. Ziel war es, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, wie Wasser gespart und genutzt werden kann.

Creative Commons LicenseKilifi Video von RUVIVAL Team ist lizensiert unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

Mit einem traditionellen Giriama-Song als Musik war die Performance eine Verschmelzung von traditionellem und modernem Tanz. Der Choreograph Mohamed Ismat mischte diese verschiedenen Stile zu einem atemberaubenden Tanz mit einer klaren Botschaft: “Wasser ist Leben, nutze es nachhaltig”.

Der Ort der Aufführung ist symbolisch. Die Kilifi Bucht ist ein wichtiges Küstengewässer, nicht nur für die Gemeinde Kilifi, sondern auch für die ganze Welt. Das Wasser fließt in den Indischen Ozean und verbindet Kilifi mit Menschen auf der ganzen Welt! Die Bewohner*innen schätzen die Bucht wegen der vielen Ressourcen und der Schönheit, die sie bietet.

Für die Gemeinde ist die Bucht noch wertvoller, da Kilifi sehr dürregefährdet ist. Jeder Tropfen Wasser ist extrem wichtig. Um ihr Wasser zu schützen, haben die Bewohner*innen eine wöchentliche Strandreinigung organisiert. Die Tanzaufführung ist ein weiterer Schritt zur Sicherung ihrer Zukunft.

Creative Commons LicenseMaji ni Uhai Images von Rebella Afrique Media sind lizensiert unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.
Hintergrund: Künsterl*innen aus Kilifi, Kenia

Die Kilifi Tänzer*innen sind eine interessante Mischung aus Freiwilligen, Jugend- und Gemeindegruppen sowie lokalen Tanzgruppen. Die Truppe wurde speziell für diese Veranstaltung gebildet.

Der Leiter des Standorts, Mwanase Ahmed, arbeitete mit lokalen Naturschutzinitiativen, der lokalen Universität, Umweltclubs, der lokalen internationalen Schule, der lokalen Regierung und der Kilifi-Gemeinschaft zusammen, um das Bewusstsein für diese Wasserprobleme zu stärken.

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Diani

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Schüler*innen des Peace Village Education Center führten “Maji, Maji” am 15. Juni in Diani, Kenia auf. Im Rahmen einer Sensibilisierungskampagne verdeutlichte die Performance die Knappheit an Süßwasser in der Region.

Creative Commons LicenseDiani Video von RUVIVAL Team sind lizensiert unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

Die Performance wurde in 4 Teile aufgeteilt:

  1. ein Call and Response Lied auf Kisuaheli,
  2. der Global Water Dance,
  3. einen lokalen Tanz und
  4. einen partizipativen Tanz mit dem Publikum.

Die Peace Village Primary School befindet sich im Maweni-Viertel von Diani. Maweni erlebt marginale und absolute Armut; viele Bewohner*innen haben kein fließendes Wasser in ihren Häusern. Falls es fließendes Wasser gibt, ist es normalerweise versalzt. In diesem Gebiet ist der Zugang zu sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen begrenzt, versalzt und oft überteuert. Der Soa-Song, der im dritten Teil der Performance verwendet wird, wurde kreiert, um das Bewusstsein für Mawenis Wasserprobleme zu wecken. Während des Refrains rufen die Kinder “Maji, Maji”, was auf Kisuaheli “Wasser, Wasser” bedeutet.

Creative Commons LicenseMaji Maji Images von Fred Mwenda sind lizensiert unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.
Hintergrund: Künster*innen aus Diani, Kenia

Kate Bouchier war die Leiterin und Choreographin für diese Veranstaltung. Sie repräsentiert auch Family Thing.

Family Thing nutzt Tanz als Vehikel, um Möglichkeiten für Empowerment, Unterstützung und das Gefühl der Zugehörigkeit zu marginalisierten, stigmatisierten und/oder schutzbedürftigen Menschen zu schaffen.

Die Tanzenden sind alle Schüler*innen des Peace Village Education Centers. Dies ist eine kleine Schule in Maweni, am Strand von Diani, die mit Kindern aus überwiegend armen Familien in der Umgebung arbeitet.

Weitere Aktivitäten zur Sensibilisierung für das Thema

Die folgenden Aktivitäten wurden vor dem Tanz durchgeführt, um das Bewusstsein für lokale Wasserprobleme zu schärfen:

  • Die Schüler*innen von Peace Village lernten die Bedeutung von sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen kennen.
  • Es wurden Videointerviews durchgeführt, in denen die Schulkinder und die lokalen Mitglieder der Gemeinde gefragt wurden, was ihrer Meinung nach die wichtigsten wasserbezogenen Themen sind.
  • Es wurden Poster und Flyer erstellt, die die Bedeutung von sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen unterstreichen.
  • Es wurden Gespräche über die lokale Sandgewinnung geführt, bei der Sand gesammelt oder aus den lokalen Riffen gewonnen wird.
  • Informationen wurden auf lokalen Websites und Facebook-Seiten, einschließlich der öffentlichen Gruppen Dianis, veröffentlicht.

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Motakondur

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Schüler*innen der Zilla Parishad High School in Motakondur, Indien, traten am 15. Juni auf. Organisiert von Divya Sree Madichati und choreographiert von Sriman, konzentrierte sich der Tanz auf die Bedeutung von Trinkwasser.

Creative Commons LicenseMotakondur Video von RUVIVAL Team ist lizensiert unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

Das Hauptziel war es, das Bewusstsein für den Mangel an sauberem Trinkwasser zu schärfen und dessen Bedeutung zu unterstreichen. In Motakondur ist der Fluorgehalt im Wasser 10-20 mal höher als die in den WHO-Vorschriften erlaubte Menge; daher ist Fluorose üblich.

Fluorose betrifft die Zähne und Knochen, vor allem bei Kindern unter neun Jahren. Langfristige Auswirkungen der Krankheit haben zum Tod vieler Bewohner*innen geführt. Die meisten Bewohner*innen waren sich der Folgen nicht bewusst und tranken daher weiterhin dieses Wasser. Jetzt, nach einer neuen Sensibilisierungskampagne der Regierung, begannen die Bewohner*innen, nach Wasser zu suchen, das frei von Fluorid und Verunreinigungen ist.

Das meiste Wasser in diesem Gebiet ist fluoridiert, und die Behandlung zur Entfernung von Fluorid ist teuer, wenn nicht sogar unmöglich. Folglich müssen die Dorfbewohner*innen von Motakondur weite Strecken zurücklegen, um Trinkwasser für ihre Familien zu finden. Wer also nicht über die Mittel verfügt, um zu reisen, muss dieses fluoridierte Wasser verwenden.

Da die Bildung der jüngeren Generation der Schlüssel zur Vorbeugung von Fluorose ist, wurde die GWD Veranstaltung an der örtlichen High School durchgeführt. Um nicht-fluoridiertes Wasser zu sammeln, müssen die Mitarbeiter*innen mehr als 20 Kilometer laufen, um Trinkwasser für die Schule bereitzustellen. Das Wasser wird dann in einem Tank gespeichert, wo die Schüler*innen darauf zugreifen können.

Creative Commons LicenseMotakondur Images von Divya Sree Madichati, Satheesh Ankam und Srimanprasanna Kumar Marumamula sind lizensiert unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.
Hintergrund: Künstler*innen aus Motakondur, India

Die Darsteller*innen waren Schüler*innen der Zilla Parishad High School. Sie bestanden sowohl aus Tänzer*innen als auch aus Musiker*innen. Die Dorfbewohner*innen komponierten das Lied Puvvula Bomma für den Tanz.

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Durban

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Die KwaMashu School of Dance Theatre führte in Durban eine fünfteilige Performance auf. Der Choreograph und künstlerische Leiter, Vusi Makanya, konzentrierte sich auf die Dürren, die in der Region vorherrschen.

Creative Commons LicenseDurban Video von RUVIVAL Team ist lizensiert unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

Südafrika ist ein Land an der Südspitze Afrikas. Es ist die Heimat von 49 Millionen Menschen. Da immer mehr Menschen aus ländlichen Dörfern in die Städte ziehen, steigt der Druck auf Durban den Wasserbedarf zu decken. Hier ist Umgeni für über 3,5 Millionen Menschen die wichtigste Wasserquelle. Die Bewohner*innen sind besonders besorgt über die Wasserknappheit in und um die Stadt.

Das Ziel der Choreographie war es, uns an die Kraft des Wassers zu erinnern, das sich durch unser Leben bewegt. In fünf Abschnitte unterteilt, trug jeder Ablauf eine bestimmte Botschaft:

  1. Einige Leute gehen weite Strecken, um Wasser zu holen.
  2. Wasser ist eine lebenswichtige Quelle des Lebens.
  3. Wie kaltes Wasser für eine durstige Seele, so sind auch gute Nachrichten aus einem fernen Land.
  4. Dürren sind tödlich.
  5. Frisches Wasser ist notwendig für das Trinken.

Diese Veranstaltung schärfte das Bewusstsein für die Rolle, die Wasser bei der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung spielt, um die Einstellungen und Verhaltensweisen der Menschen zu verändern.

Creative Commons LicenseSouth Africa in Drought Images von Vusi Makanya sind lizensiert unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.
Hintergrund: Künstler*innen aus Durban, Südafrika

Die KwaMashu School of Dance Theatre (KMSDT) ist eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in Durban. Ziel von KMSDT ist es, durch Auftritte im öffentlichen Raum kulturelle Veranstaltungen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Darüber hinaus bietet die Organisation Kindern in der ganzen Stadt die Möglichkeit, das Tanzen zu lernen.

Der Gründer und künstlerische Leiter Vusi Makanya organisierte und choreographierte die GWD-Veranstaltung.

Besonderer Dank gilt dem UMoyo Restaurant und der Abteilung Parks, Freizeit & Kultur der Gemeinde eThekwini.

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Bwaise

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Tänzer*innen des Kawempe Jugendzentrums in Kampala, Uganda, traten auf, um die Bedeutung von sauberem Trinkwasser hervorzuheben. Die Standortleiterin Lennie Kleinen konzentrierte sich auf wasserbürtige Krankheiten wie Cholera und Typhus.

Creative Commons LicenseBwaise Video von RUVIVAL Team ist lizensiert unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

Bwaise ist einer der größten städtischen Slums von Kampala. Die Menschen von Bwaise stellen sich täglich Herausforderungen im Bereich Wohnen, Entwässerung, Wasser und Sanitäranlagen. Nach starken Regenfällen kommt es zu schweren Überschwemmungen, die zu Ausbrüchen von Cholera und Typhus führen. Bwaise Bewohner*innen müssen sich auf oft verschmutzte unterirdische Wasserströme für den täglichen häuslichen Gebrauch verlassen. Bis heute verfügt Bwaise nicht über ein Rohrleitungssystem.

Während der Performance verwendeten die Tänzer*innen des Kawempe Jugendzentrums verschiedene Tanzstile. Sie kombinierten traditionelle Tänze mit zeitgenössischen Techniken. In traditioneller Kleidung trugen die Darsteller*innen Tonwassertöpfe und Kanister als Medium, durch das sie ihre Botschaft vermitteln konnten. Die Veranstaltung fand in der Nähe eines zentral gelegenen, stark verschmutzten Gewässers statt, an dem jede Minute Tausende von Menschen vorbeikommen.

Creative Commons LicenseBwaise Images von Whitsaflicks UG Limited sind lizensiert unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.
Hintergrund: Künstler*innen aus Kampala, Uganda

Das Jugendzentrum Kawempe nutzt den Tanz, um die Gemeinschaft zu beeinflussen. Die Mitglieder sind im Alter von 14 bis 24 Jahren und bestehen aus 15 Tänzer*innen und fünf Trommler*innen. Die Gruppe zielt darauf ab, die Gemeinschaft zu motivieren, ihr Leben und ihre Umwelt zu verbessern.

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Neuigkeiten

RUVIVAL kooperiert mit Global Water Dances

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RUVIVAL und Global Water Dances (GWD) arbeiteten zusammen, um acht Standorte während der GWD-Veranstaltung 2019 zu unterstützen. In Asien und Afrika gelegen, choreographierte jeder Ort eine Performance, um ein lokales Wasserproblem hervorzuheben.

Heute haben wir unsere Community-Seite aktualisiert, um Gemeinschaftsprojekte darzustellen, die sich mit der Sensibilisierung für dringende Themen wie Wasserknappheit, Umweltverschmutzung und andere wasserbezogene Themen befassen. Weitere Informationen zu diesem Projekt findest du auf unserer neuen Community-Projektseite mit den ersten drei Beiträgen zu den Standorten in Johannesburg, Beach House und Ganvié. In den nächsten drei Wochen werden jeden Donnerstag weitere Videos von den Projektstandorten folgen.

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Ganvié

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Ganvié liegt auf der Oberfläche des Nokoué-Sees im Süden Benins. Die Tanzgruppe Missimidé de Ganvié führte Atchi (einen ortsspezifischen Tanz) auf, um die Botschaft “Willkommen im Wasser” zu senden.

Creative Commons LicenseGanvié Video von RUVIVAL Team ist lizensiert unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

Im achtzehnten Jahrhundert flohen viele Beniner*innen vor den Sklavenangriffen an der Küste zum Nokoué-See. Hier gründeten sie ein blühendes Dorf am See. Im Laufe der Zeit haben die Bewohner*innen eine Gemeinschaft mit dem Wasser gebildet.

Aber das Leben ist nicht perfekt; das Wasser im Nokoué-See ist salzig. Daher können die Bewohner*innen ihr Wasser nicht trinken. Um den See herum wurden Brunnen gebohrt, die jedoch nicht mehr produktiv sind. Um zu überleben, machen sie lange Bootsfahrten auf der Suche nach frischem Wasser und kehren mit Trinkwasserbehältern beladen zurück. Es ist schon paradox: auf dem Wasser zu leben, aber nichts zu trinken zu haben.

Die Performance ist ein Spiel auf diesen Bootsfahrten. Der Tanz ist eine Nachahmung des Alltags, den die meisten Bewohner*innen machen müssen, nur um sauberes Trinkwasser zu bekommen.

Creative Commons LicenseAtchi Images von SunRise Films sind lizensiert unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.
Hintergrund: Darsteller von Ganvié, Benin

Missimidé de Ganvié ist eine lokale Tanzgruppe, bestehend aus Tänzer*innen und Musiker*innen. Der Choreograf François Gnonlonfoun stammt aus der Region. Mit dem Wissen und der Erfahrung, die er beim Leben am See gesammelt hat, hat er eine kraftvolle Performance geschaffen.

Zukunftspläne

Ganvié ist nicht der einzige Teil des Landes mit Wasserproblemen. Im Norden wird der Zugang zu Wasser immer schwieriger. Die Grundwasserspiegel sind gesunken, was das Problem verstärkt. In den kommenden Jahren planen SunRise Films und Ayéman Aymar Esse, ihre zukünftigen GWD-Auftritte in der Region Dassa zu organisieren.

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Beach House

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Das Beach House Event fand am Ufer des Victoriasees in Kampala, Uganda, statt. Hier schlossen sich drei lokale Tanzgruppen mit Redner*innen zusammen, um ihre Gemeinde zur Bekämpfung der Wasserverschmutzung zu motivieren.

Creative Commons LicenseBeach House Video von RUVIVAL Team ist lizensiert unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

Der Viktoriasee ist einer der größten Seen der Welt. Er ist auch die wichtigste Trinkwasserquelle für Uganda. Jedoch ist die Wasserverschmutzung hier ein großes Problem. Die Verunreinigung durch Einweg-Kunststoffe ist für die Ugander*innen von besonderer Bedeutung.

Die Standortleiterin und Choreographin Jill Pribyl organisierte eine beeindruckende Veranstaltung, um das Bewusstsein für dieses Problem zu schärfen. Tänzerinnen und Tänzer aus dem Soul Ballet Studio, der Clay Dance Company und dem Break Dance Project Uganda trafen sich am 15. Juni und führten mehrere Tänze auf. Die Gastredner*innen, Dr. Tindimugaya, Dr. Bhasdkar, Dr. Gidudu und Stefan Deconinck, sprachen über die Probleme des Victoriasees und wie ein Wandel beeinflusst werden kann.

Die Teilnehmer*innen wurden über die Verteilung von sauberem Wasser in Uganda informiert. Darüber hinaus wurden sie aufgefordert, den Einsatz von Einweg-Kunststoffen zu reduzieren.

Creative Commons LicenseMovin’ on Dance Images von Masinde Deo sind lizensiert unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.
Hintergrund: Künstler*innen aus Kampala, Uganda

Die Clay Dance Company ist eine kirchennahe Gruppe, die 2009 gegründet wurde und in Uganda auftritt. Das Soul Ballet Studio befindet sich in Kampala. Das Break Dance Project Uganda ist ein Programm, das mit Jugendlichen im ganzen Land zusammenarbeitet, um einen positiven sozialen Wandel zu fördern.

Dr. Tindimugaya ist ein Vertreter des Ministeriums für Wasser und Umwelt. Dr. Bhasdkar und Dr. Gidudu sind Fulbright-Stipendiaten der Makerere University. Stefan Deconinck ist von der International School of Uganda.

Zukunftspläne

Dr. Tindimugaya war der Eröffnungsredner der Veranstaltung. Er war so inspiriert von der Verwendung des Tanzes zur Förderung eines globalen Themas, dass er versprochen hat, Wege zu finden, den Tanz in anderen Gemeinschaften zu nutzen, um die Verringerung der Umweltverschmutzung zu fördern.

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Johannesburg

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Eine lokale Theatergruppe, Sketch Productions, führte Droogfontein auf, um das Bewusstsein für die wasserbedingten Probleme Johannesburgs zu schärfen. Die künstlerische Leiterin Hannah Nokwazi van Tonder konzentriert sich bei dieser Performance auf die Themen Wasserknappheit und mangelnde Wasseraufbereitung.

Creative Commons LicenseJohannesburg Video von RUVIVAL Team ist lizensiert unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

Droogfontein, bedeutet übersetzt trockener Brunnen und ist ein geeignetes Wortspiel. Ein gut funktionierendes Wortspiel, da viele Orte in Südafrika “Fontein” in ihrem Namen haben. Der Name ist auch ein Kommentar zum Kapitalismus. Es gibt kein neues Land, das “Fontein” genannt werden kann, dennoch nutzen die kapitalistischen Eigentümer*innen die Brunnen weiterhin, bis sie trocken sind, so dass für den Rest wenig bis gar nichts übrig bleibt. Wir als Menschen können nicht mehr die Quellen der Lebensgrundlage finden, die wir so dringend brauchen.

Die Darsteller*innen sind Bewohner*innen der fiktiven Stadt Droogfontein. Sie suchen nach der wahren Quelle des Lebens, einem Wasserbrunnen. Aber die Menschen sind nicht perfekt, und so wird die Quelle ausgenutzt und als selbstverständlich angesehen. Wird die Gemeinschaft die Bedeutung des Schutzes dieses kostbaren Wassers erkennen oder ist der Name Droogfontein eine Prophezeiung?

Creative Commons LicenseDroogfontein Images von Masego P. Chale sind lizensiert unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.
Hintergrund: Künstler*innen aus Johannesburg, Südafrika

Hannah und ihre Choreographen Quinton S. Manning und Joel Leonard arbeiteten zusammen mit einem Team von acht Künstler*innen im Alter von 11 bis 26 Jahren, um diese Performance sehenswert zu machen. Alle kommen aus der Gruppe Sketch Productions.

Eine Nachricht von der Künstlerischen Leiterin

Ich erinnere mich an die erste Dürre, die ich je erlebt habe. Die Wasserkrise war so schlimm, dass wir jede Woche warten mussten, bis Lastwagen in die Stadt kamen und uns Wasser brachten. Aber das war nicht kostenlos; wir mussten dafür große Summen zahlen. Von diesem Moment an habe ich darauf geachtet, dass ich nicht nur über Wasserknappheit, sondern auch über die menschlichen Auswirkungen der Wasserkrise spreche. Bis heute erlebe ich Probleme. Wo ich jetzt wohne, sehen wir immer Wasser auf der Straße, das weniger nach Wasser, sondern eher nach Abwasser riecht. Außerdem haben wir ständig Wasserknappheit, was uns nicht weiter bringt.

Ich war demütig, Teil der Global Water Dances Community zu sein. Bei der Inszenierung von Droogfontein ging es mir weniger darum, eine Performance zu geben, als vielmehr darum, das Bewusstsein für die Wasserprobleme von Johannesburg zu schärfen. Viele Male sehen wir die Stadt als dieses alles gebende, traumhafte Konstrukt, auch wenn sie oft nicht für unsere täglichen Bedürfnisse sorgt. [Hannah Nokwazi van Tonder; Originaltext auf Englisch]

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Lehmbau Quiz

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Dieses Quiz bildet das Ende der Vorlesung von Madiana Hazoume zum Thema Lehmbau. Teste, wie viel du in dieser Vorlesung gelernt hast, indem du am folgenden Quiz teilnimmst. Du brauchst 70 % richtige Antworten, um zu bestehen. Du kannst jederzeit zu den Vorlesungen zurückkehren, wenn du dein Wissen auffrischen willst. Viel Glück!

Creative Commons LicenseLehmbau Quiz von Madiana Hazoume ist lizensiert unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

Übersicht

Vorlesung Lehmbau

Vorlesungen

Interaktive Vorlesungen

Teil 1

Lehm als Baustoff


Teil 2

Lehmbautechniken



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Vorlesungsteile

Lehmbau, Teil 2: Lehmbautechniken

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Willkommen zu Teil 2 der Vorlesung über Lehmbau von Madiana Hazoume. In diesem Teil lernst du mehr über die grundlegenden Techniken des Lehmbaus. Die folgenden Fragen werden in dieser Vorlesung beantwortet:

  • Wie lässt sich prüfen, ob die Erde für den Bau geeignet ist?
  • Welche Techniken sind für welche Erde geeignet?
  • Welche sind weltweit die wichtigsten Lehmbautechniken?
  • Welche sind Best Practice Beispiele?
  • Welche bekannten Architekt*innen und Bauunternehmen bauen mit Lehm?

Du lernst festzustellen, ob Lehm ein geeigneter Baustoff für deine Baustelle ist. Darüber hinaus kannst du die geeignete Technik für verschiedene Arten von Lehm auswählen.

Nach dieser Vorlesung kannst du dein Wissen in einem Quiz testen.