Karten

Beispiele für nachhaltige Umweltpraktiken: eine Weltkarte

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Die Weltkarte zeigt Fallstudien zu nachhaltigen Umweltpraktiken. Konkret stehen diese Fälle für unterschiedliche Ansätze in verschiedenen Klimazonen. Klicke auf die Pins und du erhalte weitere Informationen zu Fällen aus den Bereichen Staudämme, Regenwassernutzung, Urinnutzung, Grundwasseranreicherung, Agroforstwirtschaft und Terra-Preta – Sanitäranlagen. Du kannst die verschiedenen Themen im Dropdown-Menü auswählen. Die interaktive Karte ist nur auf Englisch erhältlich.

Zusätzlich findest du ausführlichere Informationen zu jedem Thema in unseren anderen Toolboxen.

Die vorgestellten Studien sind nur eine kleine Auswahl. Gibt es eine wichtige Fallstudie, die fehlt? Oder möchtest du Bilder oder weiteres Material hinzufügen? Bitte sende uns eine Nachricht über unser Kontaktformular und teile uns deine Ideen mit! Gerne arbeiten wir mit dir an einem zusätzlichen Pin oder fügen einfach deine Bilder hinzu.

 

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Datenbanken

Lernwerkzeug zur Pflanzenauswahl

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Dieses Lernwerkzeug zur Pflanzenauswahl ist ein Tool, das dir hilft, die am besten geeigneten Pflanzen für eine Vielzahl verschiedener Verwendungszwecke auszuwählen, wie z.B. Gründüngung, lebende Zäune, Nahrungsmittel- oder Futterpflanzen.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Datenbank zu durchsuchen – basierend auf dem allgemeinen oder botanischen Namen der Pflanze, ihrer Familie oder Herkunft. Du kannst auch nach verschiedenen Intensitäten der Sonneneinstrahlung oder nach dem Grad der Widerstandsfähigkeit suchen.

Die Datenbank wird sich im Laufe der Zeit erweitern, da es sich um ein laufendes Projekt zur Suche nach geeigneteren Pflanzen handelt.

Hinweis: Diese Datenbank ist zur Zeit ausschließlich auf Englisch einsehbar.

Lernwerkzeug zur Pflanzenauswahl von Stefan Hügel ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

 

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Berechnungen

Rechner zur Urin-Anwendung

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Urin enthält vier wichtige Nährstoffe für das Pflanzenwachstum: Stickstoff (N), Phosphor (P), Kalium (K) und Schwefel (S). Durch die Ausbringung von Urin können nicht nur diese Nährstoffe zurückgewonnen werden, sondern es kann auch der Einsatz von Volldünger und Frischwasser reduziert, sowie die Verschmutzung von Oberflächen- und Grundwasser durch Abwasser und Ausscheidungen minimiert werden.

Wenn der Urin nicht richtig gehandhabt wird besteht das Risiko der Übertragung von Krankheitserregern, der Versalzung des Bodens und der Kontamination mit Arzneimitteln, sowie die Entwicklung von starken ungenehmen Gerüchen. Weitere Herausforderungen, die bewältigt werden müssen, sind die Trenntechniken, die einzuhaltende Lagerzeit, die aufzubringende Urinmenge, die Geruchsvermeidung und der Transport. Mehr dazu erfährst du in der Literaturübersicht.

Dieses Lernwerkzeug berechnet das sammelbare Urinvolumen pro Haushalt und gibt den Benutzer*innen das potenzielle Düngungsgebiet für die berechnete Urinmenge an. Mehr Informationen über die Urinverwertung und deren richtige Handhabung findest du in den anderen Materialien, die in der Toolbox zur Verfügung stehen.

Bitte berücksichtige, dass die Ausbringungsrate von Urin nicht nur von seinem Nährstoffgehalt, sondern auch vom Hauptziel der Urinverwertung abhängt: N-Düngung oder P-Düngung.

Berechnung von Urinvolumen und Düngungsfläche

Anzahl der Haushaltsmitglieder *:

Jährliches N-Düngungsgebiet
pro Haushalt (m2/a):

Jährliche Menge von Stickstoff im Urin
pro Haushalt (g/a):

Jährliches P-Düngungsgebiet
pro Haushalt (m2/a):

Jährliche Menge an Phosphor im Urin
pro Haushalt(g/a):

Die folgende Tabelle enthält die Hintergrundinformationen, die der Rechner verwendet:

UrinwerteValuesUnit 
Tägliche Urinmenge pro Person1.5L/T (Liter pro Tag)
Jährliche Urinmenge pro Person550L/J(Liter pro Jahr)
Jährliche Menge an Stickstoff im Urin pro Person4000g/J(Gramm Stickstoff pro Jahr)
Menge des aufzubringenden Urins pro Quadratmeter (N-Düngemittel)1.4L/m²(Liter pro Quadratmeter)
Jährliche N-Düngungsfläche pro Person400m²/J(Quadratmeter pro Jahr)
Jährliche Menge an Phosphor im Urin pro Person365g/J(Gramm Phosphor pro Jahr)
Volumen des aufzubringenden Urins pro Quadratmeter (P-Dünger)0.9L/m²(Liter pro Quadratmeter)
Jährliche P-Düngungsfläche pro Person600m²/J(Quadratmeter pro Jahr)

Die jährliche Düngefläche pro Haushalt wird aus der potenziellen jährlichen Düngefläche pro Person (400 m2 für Stickstoff und 600 m2 für Phosphor) multipliziert mit der Anzahl der Haushaltsmitglieder berechnet.

Die Jahresmenge an Stickstoff im Urin pro Haushalt errechnet sich aus der potentiellen Jahresmenge an Stickstoff im Urin pro Person (4000 g/(a-Person)) multipliziert mit der Anzahl der Haushaltsmitglieder. Der Wert für Phosphor wird auf die gleiche Weise berechnet.

Die in diesem Berechnungsinstrument verwendeten Werte basieren auf Jönsson, H, Richert, A, Vinneraas, B & Salomon, E 2004, Guidelines on the use of urine and faeces in crop production, EcoSanRes Publication Series, 2nd edn, Stockholm Environment Institute, Stockholm, Schweden. Diese Studie nimmt als Bezugspunkt die von der FAO für Schweden ermittelten durchschnittlichen Nährwerte, die für die Zwecke anderer Länder angepasst werden sollten. Es ist wichtig zu beachten, dass eine verbesserte Ernährung auch die Qualität des Urins als Düngemittel verbessern. Die vorgelegten Ergebnisse sollten nur als Bezugspunkt betrachtet werden, wenn es um das Potenzial für die Urinverwertung geht.

Rechner zur Urin-Anwendung von Andrea Munoz Ardila und Ruth Schaldach ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

 

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Neuigkeiten

RUVIVAL-Stand beim digitalen Showcase des University:Future Festivals!

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Das RUVIVAL-Team freut sich sehr, mit einem eigenen Stand am diesjährigen University:Future Festival teilzunehmen. Das Event findet vom 6. bis zum 8.10 digital statt.

Organisiert wird das Festival vom Stifterverband, der Gemeinschaftsinitiative von Unternehmen und Stiftungen, die ganzheitlich in den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Innovation berät, vernetzt und fördert. Der Verband beschreibt das Festival wie folgt:

„Das University:Future Festival geht als erstes digitales Festival zur Hochschulbildung in Deutschland neue Wege: Drei Tage lang bringt das Hochschulforum Digitalisierung Lehrende, Studierende, Hochschulleitungen und weitere Akteure aus Hochschule, Politik und Gesellschaft zusammen und schafft einen virtuellen Raum für den Austausch zur digitalen Hochschulbildung.“

Vertreten wird das RUVIVAL-Team beim University:Future Festival von Dr. Ruth Schaldach und Mascha Frey.

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Neuigkeiten

Die Toolboxen über landwirtschaftliche Praktiken, Agroforstwirtschaft, Viehzucht und lebende Terrassen sind ab sofort auf Deutsch verfügbar!

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Heute veröffentlichen wir die nächsten vier deutschsprachigen Toolboxen, die ab sofort auf der HOOU-Webseite einsehbar sind. Viel Erfolg beim Lernen!

Die landwirtschaftlichen Praktiken unterscheiden sich geografisch und international.
Die Agroforstwirtschaft verbindet Land- und Forstwirtschaft.
Die Viehzucht spielt eine wichtige Rolle in der Wechselwirkung von Nahrung und Wasser.

Lebende Terrassen kontrollieren die Erosion und bauen Boden auf.
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Neuigkeiten

Die Sommerpause ist vorbei – weitere deutschsprachige Toolboxen zur nachhaltigen Wasserverwendung verfügbar

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Da unsere Sommerpause vorbei ist, veröffentlichen wir wie versprochen ab sofort weiterhin regelmäßig die Toolboxen in deutscher Sprache auf der HOOU-Webseite. Viel Spaß damit!

Die dezentralisierte Abwasseraufbereitung bekämpft die Wasserverschmutzung in ländlichen Gebieten.
Terra Preta – Sanitäranlagen lassen ein Bioabfall-/Sanitärsystem wieder aufleben.
Die Urinverwertung kann wertvollen Bodendünger für die Non-Food-Landwirtschaft liefern.
Eine nachhaltige Bewässerung sorgt für Wassereinsparungen in der Landwirtschaft.
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Berechnungen

Nährstoff-Recyclingpotenzial-Rechner für Haushalte mit integrierten dezentralen Abwasseraufbereitungsystemen

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Der folgende Rechner bietet Benutzer*innen die Möglichkeit, die potenzielle Düngungsoberfläche abzuschätzen, wenn Kot und Urin aus einem Haushalt ausgebracht werden. In dem empfohlenen integrierten dezentralen Abwassersystem würde diese Düngung für Non-Food-Pflanzen und für die langfristige Bodenanreicherung genutzt.

Nährstoff-Recyclingpotenzial-Rechner

Fäkalien-Verwendung:

Fäkalien sind reich an Phosphor (P), Kalium (K) und organischer Substanz und können sowohl durch ihre Düngungs-, als auch durch ihre bodenverbessernde Wirkung zur Non-Food-Pflanzenproduktion beitragen. Der Anteil von Stickstoff, der in mineralischer Form in den Fäkalien enthalten ist, variiert weitgehend zwischen den verschiedenen Reinigungsstrategien und kann in Form von Gasen verloren gehen. Daher wird nur die Phosphor-Düngung mit dem Kompost aus Terra Preta -Sanitäranlagen berücksichtigt.

Weitere Informationen findest du in dieser Literaturübersicht.

Gib hier die Anzahl der Haushaltsmitglieder ein:

Jährliche Fäkalienproduktion
pro Haushalt (kg/J):

Jährliches Phosphor-Düngegebiet von Kompost aus Terra Preta-Sanitäranlagen (TPS) pro Haushalt (m2/J):

Jährlicher Beschaffungsbereich für organischen Anteil von TPS-Kompost pro Haushalt (m2/J):

Urin-Anwendung:

RUVIVAL Rechner Urin-Anwendung

Urin enthält vier wichtige Nährstoffe für das Pflanzenwachstum: Stickstoff (N), Phosphor (P), Kalium (K) und Schwefel (S). Die direkte Ausbringung von nährstoffreichem, gereinigtem Urin auf den Boden für Non-Food-Kulturen bietet die Möglichkeit, die Nährstoffe zurückzugewinnen und auch den Einsatz von Düngemitteln zu reduzieren. Das von RUVIVAL entwickelte Werkzeug zur Berechnung der Urinausbringung berechnet die potenzielle Urindüngungsfläche eines Haushalts auf der Grundlage der jährlichen Urinproduktion.

Klicke das Rechnersymbol an, um den Urin-Rechner aufzurufen

Weitere Informationen über die Anwendung von Urin findest du hier.

Hintergrundinformationen zum Rechner

AusscheidungswerteWerteEinheit 
Tägliche Fäkalienproduktion pro Person140g/t(Gramm pro Tag)
Jährliche Fäkalienproduktion pro Person51.1kg/j(Kilogramm pro Jahr)
Jährliche Stickstoffmenge in Fäkalien pro Person550g/j(Gramm pro Jahr)
Jährliche Menge an Phosphor in Fäkalien pro Person183g/j(Gramm pro Jahr)
Phosphordüngung von TPS-Fäkalienkompost pro Person900m²/j(Quadratmeter pro Jahr)
Jährlicher Versorgungsbereich mit organischem Material von TPS-Kompost pro Person4.5m²/j(Quadratmeter pro Jahr)

Nach Jönsson et al. (2004) liegt die potenzielle jährliche Menge an Stickstoff und Phosphor in den Fäkalien pro Person in Schweden bei 550 g/(a-Person) Stickstoff und 183 g/(a-Person) Phosphor. Die jährliche Menge an Stickstoff und Phosphor in den Fäkalien pro Haushalt errechnet sich aus der potentiellen jährlichen Menge an Stickstoff und Phosphor in den Fäkalien pro Person multipliziert mit der Anzahl der Haushaltsmitglieder.

Gemäss Untersuchungen von Krause et al. in Tansania (2015) beträgt der Gesamtphosphor im TPS-Kompost das 3,6-fache des Gesamtphosphors im Fäkalienkompost. Die jährliche Fäkalien-Düngungsfläche von TPS-Kompost pro Haushalt errechnet sich aus der potentiellen jährlichen Fäkalien-Düngungsfläche pro Person (900 m2 für Phosphor) multipliziert mit der Anzahl der Haushaltsmitglieder. Die jährliche Versorgungsfläche, die mit organischem Material aus Terra-Preta-Sanitäranlagen pro Haushalt gedüngt werden kann, errechnet sich aus der potentiellen jährlichen Versorgungsfläche mit organischem Material aus TPS-Kompost pro Person (4,5m2 /(a-Person)), multipliziert mit der Anzahl der Haushaltsmitglieder.

Dieser Rechner nimmt als Bezugspunkt die Forschung von Jönsson et al. (2004), die Menge und der Nährwert von Kot und Urin basieren auf den Daten der schwedischen Bevölkerung. Es ist wichtig zu beachten, dass die Menge und der Nährwert von Kot und Urin in verschiedenen Regionen der Welt Schwankungen unterworfen sind und stark von der Nährstoffaufnahme und der Ernährung der Bevölkerung abhängen. Der Nährwert von Abwasserströmen verbessert die Qualität des Urins und der Fäkalien, die als Düngemittel für Non-Food-Kulturen verwendet werden. Daher sollten die vorliegenden Ergebnisse nur als Anhaltspunkt betrachtet werden, wenn es um das Potenzial für die Nährstoffrückführung in der integrierten dezentralen Abwasseraufbereitung geht.

Die in diesem Rechner verwendeten Werte basieren auf den folgenden Studien.

Jönsson, H, Richert, A, Vinneraas, B & Salomon, E 2004, Guidelines on the use of urine and faeces in crop production, EcoSanRes Publication Series, 2nd edn, Stockholm Environment Institute, Stockholm, Sweden.

Krause, A, Kaupenjohann, M, George, E & Koeppel, J 2015, ‘Nutrient recycling from sanitation and energy systems to the agroecosystem- Ecological research on case studies in Karagwe, Tanzania’, African Journal of Agricultural Research, Vol. 10, Nr. 43, S. 4039–5.

Nährstoff-Recyclingpotenzial-Rechner für Haushalte mit integrierten dezentralen Abwasseraufbereitungsystemen von Usama Khalid und Ruth Schaldach ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

 

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Berechnungen

Rechner zur potenziellen Wassereinsparung für Haushalte mit dezentralen Abwasseraufbereitungssystemen

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Der folgende Rechner bietet die Möglichkeit, die Wassereinsparungen für einen Haushalt durch die Wiederverwertung des Grauwassers unter Verwendung des empfohlenen integrierten dezentralen Abwassersystems abzuschätzen. Getrennt gesammelt, könnte ein weniger konzentrierter Grauwasserstrom nach geringfügiger Aufbereitung vor Ort als alternative Bewässerungs- und Spülwasserquelle dienen.

Weitere Informationen über das empfohlene dezentrale Abwassersystem und seine ordnungsgemäße Verwaltung findest du in den hier bereitgestellten Materialien.

Rechner zur potenziellen Wassereinsparung

Anzahl der Haushaltsmitglieder:

Wassereinsparungen pro Tag durch die Wiederverwertung von Grauwasser und Toiletten mit geringem Wasserverbrauch pro Haushalt (l/Tag):


Jährliche Wassereinsparungen durch Wiederverwertung von Grauwasser und Toiletten mit geringem Wasserverbrauch pro Haushalt (l/Jahr):



Hintergrundinformationen zum Rechner

Nach Friedler (2004) könnte die Wiederverwertung von Grauwasser den Wasserbedarf eines Haushalts um 48 % senken und zu Wassereinsparungen von bis zu 70 Litern pro Person und Tag führen. Die jährliche Wassereinsparung durch Grauwasserwiederverwertung und Toiletten mit geringer Wasserspülung pro Haushalt (l/Jahr) errechnet sich aus der potenziellen täglichen Wassereinsparung durch Grauwasserwiederverwertung und Toiletten mit geringer Wasserspülung pro Person (48 % des täglichen Wasserverbrauchs, d.h. 70 l/Tag) multipliziert mit der Anzahl der Haushaltsmitglieder und 365 Tagen.

Der Wert des durchschnittlichen täglichen Wasserverbrauchs pro Person wird mit 146 l/Tag pro Person angenommen, wobei der Wert jedoch in unterschiedlichen Gegenden der Welt Schwankungen unterworfen ist. Die vorgelegten Ergebnisse sollten nur als Bezugspunkt betrachtet werden, wenn es um das Potential der Wasserwiederverwertung in der integrierten dezentralen Abwasserbehandlung geht.

Friedler, E 2004, ‘Quality of individual domestic greywater streams and its implication for on-site treatment and reuse possibilities’, Environmental Technology, Vol. 25 Nr. 9, S.997-1008.

Rechner zur potenziellen Wassereinsparung für Haushalte mit dezentralen Abwasseraufbereitungssystemen von Usama Khalid und Ruth Schaldach ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

 

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Neuigkeiten

Sommerpause

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In den letzten Monaten ist viel passiert: wir haben Learning Tools eingeführt, Making-of auf Urdu übersetzt, die ersten Toolbox Inhalte auf Deutsch veröffentlicht und das RUVIVAL Planspiel zum 5. Mal erfolgreich durchgeführt. Zudem haben wir wöchentlich neue Lerninhalte publiziert.

Nun gehen wir in Sommerpause und werden im August keine Lerninhalte veröffentlichen. Im September geht es dann weiter mit neuen Toolboxen auf Deutsch und Französisch! Auch neue Inhalte auf Englisch und Spanisch folgen.

Wir wünschen euch einen schönen Sommer!

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Neuigkeiten

Neue Toolbox-Inhalte ab sofort auch auf Deutsch verfügbar!

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Die Inhalte der RUVIVAL Toolbox über die traditionelle Regenwassernutzung und über Methoden zur landbasierten Regenwassernutzung sind jetzt auch auf Deutsch einsehbar. Im Laufe der nächsten Wochen werden alle anderen Toolboxen in deutscher Sprache auf der HOOU-Webseite veröffentlicht, viel Spaß!


Traditionelle Regenwassernutzung Toolbox
Bei der traditionellen Regenwassernutzung werden alte Methoden wiederentdeckt.


Landbasierte Regenwassernutzung Toolbox
Die landbasierte Regenwassernutzung prägt großflächige Wasserlandschaften. 

Eine Übersicht aller übersetzten Toolboxen ist hier zu finden.

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Neuigkeiten

Toolbox zur Regenwassernutzung jetzt auf Deutsch verfügbar!

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Die RUVIVAL Toolbox über Methoden zur Regenwassernutzung ist jetzt auch auf Deutsch einsehbar. Im Laufe der nächsten Wochen werden alle anderen Toolboxen in deutscher Sprache auf der HOOU-Webseite veröffentlicht, viel Spaß!


Regenwassernutzung Toolbox
Die Regenwassernutzung lehrt dich, Niederschläge zu sammeln, zu speichern und zu nutzen.

Eine Übersicht aller übersetzten Toolboxen ist hier zu finden.

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Berechnungen

Regenwasser-Sammelrechner

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Niederschläge können von jeder beliebigen Oberfläche aufgefangen werden. Mit Hilfe eines einfachen Regenwasser-Sammelrechners ist es möglich, die Wassermenge zu ermitteln, die gesammelt werden kann. Dennoch ist es wichtig, sich vor Augen zu halten, dass es beim Sammeln/Speichern von Niederschlag immer Verluste gibt, wie Verdunstung und/oder Leckage, zusätzlich zu den Variationen, die sich aus gebietsspezifischen Wetterbedingungen ergeben können. Der folgende Rechner wird diese Elemente nicht berücksichtigen, dennoch ist er ein nützliches Hilfsmittel, um einen allgemeinen Überblick über die Menge des Niederschlags zu erhalten, die gesammelt werden kann.

Dieser erste Regenwasser-Sammelrechner kann dazu verwendet werden, die maximale Menge zu bestimmen, die allgemein gesammelt werden kann. Eine einfache Multiplikation liefert die gesamte mögliche Niederschlagsmenge, die erfasst werden kann, basierend auf der Beantwortung der folgenden Fragen:

  • Wieviel Regen fällt jährlich?
  • Wie groß ist das Einzugsgebiet?

Maximale Niederschlagssammlung


Gesamte mögliche Niederschlagserfassung (m3/Jahr) = Niederschlag (mm/Jahr) · Größe des Einzugsgebiets (m2)

Niederschlag (mm/Jahr)*:

Größe des Einzugsgebiets (m2)*:

Gesamte mögliche Niederschlagserfassung (m3/Jahr):

Liter (l/Jahr):

US-Gallonen (gal/Jahr):

Durchschnittlicher Jahresniederschlag

KlimazoneNieder-schlag
Wüstengebiet0-100 mm
Halbwüstengebiet100-250 mm
Arides Gebiet250-500 mm
Semi-Arides Gebiet500-750 mm
Semi-Humides Gebiet900-1500 mm
Humide Tropen> 2000 mm

Wenn du mehr über die Regenwassernutzungsmethoden erfahren möchtest, ist es ein unterhaltsamer und einfacher Start, einen selbstgebauten DIY Niederschlagsmesser zu konstruieren, um den Niederschlag in deiner Gegend zu messen, oder wirf einen Blick auf eine von der NASA entworfene Niederschlagskarte der Welt, um eine bessere Perspektive der weltweiten Niederschlagsmengen zu erhalten. Die NASA greift auch auf die Unterstützung von Student*innen, Professor*innen und Wissenschaftsenthusiast*innen zurück, die Daten sammeln und das Programm Global Learning and Observations to Benefit the Environment (GLOBE) Program. unterstützen möchten. Falls du darüber hinaus spezifische Daten über Niederschläge, benötigst, hat die UNO eine große Datenbank eingerichtet, die dir nützlich sein kann.

Regenwasser-Sammelrechner von Claudia Lasprilla Pina, Mykyta Riabchynskyi, Rahel Birhanu Kassaye und Ruth Schaldach ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

Niederschlagswasser von Dächern sammeln

Die folgende Berechnung hilft bei der Ermittlung der Niederschlagswassermenge, die über Dächer aufgefangen werden kann. Die Menge des gesammelten Wassers hängt von 3 Faktoren ab:

  • Abflussbereich (Dachfläche)
  • Oberflächenabflusskoeffizient (hängt vom Material der Abflussfläche ab)
  • Niederschlagsmenge (abhängig vom Klima in der Region)

Die Abflussfläche bezieht sich auf die Grundfläche des Daches. Dieser Umriss, wie in der Abbildung gezeigt, hilft bei der Berechnung der Einzugsfläche, indem einfach die Länge mit der Breite multipliziert wird, was dann die Gesamtfläche ergibt; denke daran, bei der Berechnung auch die Fläche des Dachüberstandes zu berücksichtigen.

Niederschlagswasser von Dächern sammeln

Oberflächenabflusskoeffizient für Dächer

Art der DachbelagsAbflusskoeffizient
Eisenbleche> 0.9
(vermute 1 für kalte Region, 0,98-0,99 für heiße Region)
Aluminiumbleche 0.8-0.9
Ziegel0.6-0.9
Zement-Flachdächer 0.6-0.7
Organisch0.2

Gebe die in den obigen Tabellen angegebenen Informationen in den Regenwasser-Sammelrechner ein, je nach den Gegebenheiten deiner Region und deinem Dachmaterial. Der Rechner liefert die Lösung für die folgende Gleichung:

Wasserzufuhr im Lagertank (m3/Jahr) = Dachfläche (m2) · Oberflächenabflusskoeffizient · Niederschlag (mm/Jahr)

Dachfläche (m2)*:

Oberflächenabflusskoeffizient*:

Niederschlag (mm/Jahr)*:

Dein Bestand an Wasser im Speichertank ist in (m3/Jahr):

Liter (l/Jahr):

US Gallonen (gal/Jahr):

Regenwasser-Sammelrechner von Claudia Lasprilla Pina, Mykyta Riabchynskyi, Rahel Birhanu Kassaye und Ruth Schaldach ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

Vielleicht ist es interessant für dich, auch einen Blick in unser Handbuch über ein selbstgebautes Regenwassernutzungssystem, zu werfen, in dem Schritt für Schritt erklärt wird, wie du ein Regenwassernutzungssystem an deinem eigenen Haus konstruieren kannst.

 

 

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Neuigkeiten

RUVIVAL Toolbox jetzt auch auf Deutsch!

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Wie versprochen, ist die RUVIVAL Toolbox jetzt auf Deutsch verfügbar! Wir beginnen diese Woche mit der Veröffentlichung der ersten Toolbox zu den weltweiten Wasserressourcen und werden den Rest in den nächsten Wochen veröffentlichen. Die deutsche Übersetzung kann auf der HOOU-Webseite eingesehen werden.

screenshot_toolbox
Screenshot der deutschen Toolbox

Falls du es bis jetzt nicht bedacht hast: Vergiss nicht, unseren Newsletter zu abonnieren, um auf dem Laufenden zu bleiben und benachrichtigt zu werden, wenn neue Inhalte veröffentlicht werden.

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Vorlesungsteile

Grundwasserdämme in ariden und semiariden Gebieten, Teil 4: Verschlickung in Sanddämmen

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Willkommen zu Teil 4 der interaktiven Vorlesung über Grundwasserdämme in ariden und semiariden Gebieten von Josep de Trincheria. In diesem Teil erfährst du mehr über den Prozess der Verschlickung in Sanddämmen. Folgende Fragen werden beantwortet:

  • Was ist Verschlickung und warum ist sie wichtig?
  • Wie kann Verschlickung minimiert werden?
  • Wie können verschlickte Sanddämme instand gesetzt und reaktiviert werden?

Die Vorlesung erklärt warum das Problem der Verschlickung bei Sanddämmen bedacht werden muss und gibt einige Empfehlungen, die aus Praxiserfahrung gewonnen wurden.

Am Ende jedes Vorlesungsteils, kannst du dein Wissen in einem Quiz testen.

Grundwasserdämme in ariden und semiariden Gebieten, Teil 4: Verschlickung in Sanddämmen von Josep de Trincheria ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

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Teil 1

Teil 2

Teil 3

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Grundwasserdämme in ariden und semiariden Gebieten, Teil 3: Wichtige Leistungsfaktoren

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Willkommen zu Teil 3 der interaktiven Vorlesung über Grundwasserdämme in ariden und semiariden Gebieten von Josep de Trincheria. In diesem Teil, erfährst du mehr über wichtige Leistungsfaktoren von Grundwasserdämmen. Folgende Fragen und mehr werden in dieser Vorlesung beantwortet:

  • Welche Leistungsfaktoren haben Grundwasserdämme?
  • Wie können die Leistung, die Kosteneffizienz und die Wirkung von Grundwasserdämmen optimiert werden?

Die Vorlesung geht also näher auf die technischen, ökonomischen und umweltrelevanten Eigenschaften der unterschiedlichen Grundwasserdämme ein und diskutiert Möglichkeiten diese zu verbessern.

Am Ende jedes Vorlesungsteils, kannst du dein Wissen in einem Quiz testen.

Grundwasserdämme in ariden und semiariden Gebieten, Teil 3: Wichtige Leistungsfaktoren von Josep de Trincheria ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

Teil 4

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Teil 1

Teil 2

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Grundwasserdämme in ariden und semiariden Gebieten, Teil 2: Unterirdische Dämme und Sanddämme

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Willkommen zu Teil 2 der interaktiven Vorlesung über Grundwasserdämme in ariden und semiariden Gebieten von Josep de Trincheria. Dieser Teil geht auf die zwei Hauptarten von Grundwasserdämmen ein: unterirdische Dämme und Sanddämme. Folgende Fragen werden in dieser Vorlesung beantwortet:

  • Was muss bei der Planung eines Grundwasserdamms beachtet werden?
  • Was ist ein unterirdischer Damm?
  • Was ist ein Sanddamm?
  • Was sind die Vor- und Nachteile von Grundwasserdämmen?
  • Welche Faktoren beeinflussen die Kosteneffizienz von Grundwasserdämmen?

In dieser Vorlseung wird also näher auf die verschiedenen Typen von Grundwasserdämmen und ihre Eigenschaften eingegangen.

Am Ende jedes Vorlesungsteils, kannst du dein Wissen in einem Quiz testen.

Grundwasserdämme in ariden und semiariden Gebieten, Teil 2: Unterirdische Dämme und Sanddämme von Josep de Trincheria ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

Teil 3

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Teil 1

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Grundwasserdämme in ariden und semiariden Gebieten, Teil 1: Potenzial und Bedeutung

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Willkommen zu Teil 1 der interaktiven Vorlesung über Grundwasserdämme in ariden und semiariden Gebieten von Josep de Trincheria. Dieser Teil beschäftigt sich mit dem Potenzial und der Bedeutung von Grundwasserdämmen, insbesondere in ariden und semiariden Gebieten. Folgende Themen und mehr werden in dieser Vorlesung behandelt:

  • Regenwassernutzung
  • Saisonal versandete Fließgewässer
  • Grundwasserdämme

Die Vorlesung bietet grundlegendes Wissen über Grundwasserdämme, das dabei hilft die folgenden Vorlesungen besser zu verstehen.

Am Ende jedes Vorlesungsteils, kannst du dein Wissen in einem Quiz testen.

Grundwasserdämme in ariden und semiariden Gebieten, Teil 1: Potenzial und Bedeutung von Josep de Trincheria ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

Teil 2

Teil 3

Teil 4

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Grundwasserdämme in ariden und semiariden Gebieten

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Grundwasserdämme sind Bauwerke, die den natürlichen Fluss des Grundwassers abfangen oder versperren und somit einen unterirdische Speicher schaffen. Daher können sie in halbtrockenen Gegenden als Technik genutzt werden, um in Makro-Reservoirs Regenwasser zu sammeln. Die zwei gängigsten Arten sind unterirdische Dämme und Sanddämme. Beide wurden erfolgreich in unterschiedlichen Teilen der Welt angewendet, besonders in Indien, Afrika und Brasilien.

Schalte deine Lautsprecher/Kopfhörer für eine multimediale Vorlesung an, die aus 4 Teilen besteht. Am Ende der Vorlesung kannst du dein Wissen in einem Quiz testen.


Teil 1

Teil 2

Teil 3

Teil 4

Quiz

Quiz

Hintergrund  zu unterirdischen Wasserspeicherdämmen

Anstatt Wasser in Oberflächenreservoirs zu speichern, wird es unterirdisch gespeichert. Das ist das zentrale Prinzip hinter Grundwasserdämmen. Der größte Vorteil an dieser Lagerung ist, dass die Verluste durch Verdunstung signifikant geringer sind im Vergleich zu oberirdischen Reservoirs. Außerdem sind sie die zuverlässigste Methode, um das Eindringen von Salzwasser zu vermeiden. Des Weiteren wird das Risiko wasserbürtiger Krankheiten gesenkt, da sich Parasiten nicht in unterirdischem Wasser vermehren können. Die Überflutung von Land, ein Problem, das normalerweise mit Oberflächendämmen in Verbindung gebracht wird, ist bei unterirdischen Dämmen nicht vorhanden.

Nichtsdestotrotz sind Grundwasserdämme keine universell anwendbare Lösung, da sie spezielle Bedingungen erfordern, um richtig zu funktionieren. Idealerweise sollten sie an Orten erbaut werden, an denen Regenwasser aus einem großen Einzugsgebiet durch einen engen Korridor fließt. Die besten Baubedingungen sind dort gegeben, wo der Boden aus Sand und Kies besteht mit Fels oder einer durchlässigen Schicht in einigen Metern Tiefe.

Über den Dozenten

Josep de Trincheria ist Doktorand am Institut für Abwasserwirtschaft und Gewässerschutz der Technischen Universität Hamburg-Harburg. Das Thema seiner Promotion ist die technische Evaluation und die Designoptimierung unterirdischer Dämme und von Sanddämmen in Kenia und Simbabwe. Zusätzlich hat er berufliche Erfahrung in unterschiedlichen afrikanischen Ländern sammeln können, unter anderem Eritrea, Kenia, Mosambik, Simbabwe, Nigeria und Äthiopien. Derzeit arbeitet er als Emergency WASH Officer für die Internationale Organisation für Migration der UN.

Erhalte unseren Newsletter, um bei neuen Veröffentlichungen per Email benachrichtigt zu werden.

Falls Du das Thema verstanden hast und noch mehr über die Entwicklung des ländlichen Raums erfahren möchtest, schau Dir gerne das weitere Material auf unserer Website an.

Vorlesungen

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Neuigkeiten

Planspiel als Ergänzung zu Making of RUVIVAL und Insights

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Making of RUVIVAL gibt Ihnen einen Einblick in das Innenleben von RUVIVAL. Hier können Sie erfahren, wie wir Offene Bildungsressourcen oder Open Educational Resources (OERs) und andere Inhalte auf unserer Webseite produzieren. Heute haben wir einen neuen Beitrag über unser Planspiel veröffentlicht. Dieser Beitrag, Making-Of RUVIVAL Planspiel, beschreibt, wie das RUVIVAL-Team das Simulationsspiel durchführt.

Sehe dir auch den Insights-Artikel an, den wir über diesen Prozess geschrieben haben! Unseren Artikel über das Making of des Community Projekts findest du unter diesem Link.

Insights Magazine of the Technical University Hamburg

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Making-of RUVIVAL

Planspiel – Wir bauen ökologische Siedlungen! Making-Of Teil 1

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Dieser Artikel wurde bei Insights veröffentlicht.

Dies ist der Beginn einer Making-Of Serie zu Aspekten des RUVIVAL Planspiels. Es werden bei dem Spiel jedes Jahr 7 Wochen lang ökologische Siedlungen geplant und wir befinden uns im fünften Durchlauf. Ziel der Serie ist es nicht nur unsere Erfahrungen zu teilen und zum Mitmachen einzuladen, sondern auch anderen Lehrenden zu ermöglichen dieses Planspiel zu reproduzieren oder nach ihren Bedürfnissen zu adaptieren.

Derzeit ist es auch noch möglich in das laufende Spiel einzusteigen und die Rolle einer fiktiven Person zu übernehmen der/die vorhat später in der Siedlung ansässig zu werden.

RUVIVAL Planspielanmeldung

Es kann der Fantasie freien Lauf gelassen werden und  dies beim Planungsprozess eingebracht werden.

Wir bauen ökologische Siedlungen – Die Szenarios

Dieser erste Teil beschäftigt sich damit einen Überblick über das Konzept zu verschaffen. Des Weiteren wird das Spielziel erklärt: Plane eine ökologische Siedlung mit dem Auftrag den ökologischen Fussabdruck zu veringern und die Biokapazität zu erhöhen.

Planspiel – Wir bauen ökologische Siedlungen! Making-Of Teil 1 von Ruth Schaldach ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

Es folgen in anderen Teilen tiefere Einblicke in die technische Umsetzung und didaktische Aspekte des momentanen Durchlaufs, sowie ein Gesamtresümee.

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Vorlesungsteile

Wasserbürtige Krankheiten und Prävention, Teil 1: Wasserbürtige Krankheiten

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Willkommen zu Teil 1 des interaktiven Vortrags über wasserbürtige Krankheiten und deren Prävention von Dr. Caroline Ajonina. In diesem Teil wirst du mit wasserbürtigen Krankheiten vertraut gemacht. Die folgenden und weitere Themen werden in dieser Vorlesung behandelt:

  • Globale Krankheitslast
  • Einführung in die Krankheitserreger
  • Verunreinigung
  • Übertragung
  • Einführung in wasserbürtige Krankheiten

Daher wirst du in diesem Vortrag erfahren, warum sie eine wichtige globale Bedrohung für die öffentliche Gesundheit darstellen. Du wirst mehr über Kontaminationswege und bewährte Verfahren zur Vermeidung von Ausbrüchen wasserbürtiger Krankheiten erfahren.

Am Ende aller Vortragsteile kannst du dein Wissen im Vortragsquiz testen.

Wasserbürtige Krankheiten und Prävention, Teil 1: Wasserbürtige Krankheiten von Caroline Ajonina ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

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Quiz über wasserbürtige Krankheiten und deren Prävention

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Dieses Quiz bildet den Abschluss der Vorlesung “wasserbürtige Krankheiten und Prävention” von Dr. Caroline Ajonina. Teste, wie viel du in dieser Vorlesung gelernt hast. Du benötigst 70 % zum Bestehen. Du kannst jederzeit zu den Vorlesungen zurückkehren. Viel Erfolg!

Quiz über wasserbürtige Krankheiten und deren Prävention by Caroline Ajonina und Isidora Vrbavac is licensed under a Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International License.

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Wasserbürtige Krankheiten und Prävention, Teil 2: Pathogene Mikroorganismen

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Willkommen zu Teil 2 des interaktiven Vortrags über Wasserkrankheiten und Prävention von Dr. Caroline Ajonina. In diesem Teil erfährst du mehr über pathogene Mikroorganismen. Die folgenden Themen werden vorgestellt:

  • Protozoen
  • Bakterien
  • Pathogene Escherichia Coli
  • Metazoa
  • Importierte Schistosomiasis
  • Vorbeugung

Daher wird in dieser Vorlesung die Rolle von pathogenen Mikroorganismen bei der Übertragung von Krankheiten vorgestellt. Du lernst auch die wichtigsten Präventionsmaßnahmen im Zusammenhang mit verschiedenen pathogenen Mikroorganismen kennen.

Am Ende dieser Vorlesung kannst du dein Wissen im Vorlesungsquiz testen.

Wasserbürtige Krankheiten und Prävention, Teil 2: Pathogene Mikroorganismen von Caroline Ajonina ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

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Wasserbürtige Krankheiten und Prävention

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Wasserbürtige Krankheiten sind Krankheiten, die von pathogenen Mikroorganismen über das Wasser übertragen werden. Die Übertragung erfolgt durch Kontakt mit Fäkalien oder beim Baden, Waschen, Trinken und bei der Lebensmittelzubereitung.

 Schalte deine Lautsprecher/Headset für diesen interaktiven Multimedia-Vortrag ein, der aus 2 Teilen besteht. Am Ende der Vorlesung hast du die Möglichkeit, dein Wissen im Vorlesungsquiz zu testen.

Teil 1

Teil 2

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Hintergrund zu pathogenen Mikroorganismen und der Prävention von wasserbürtigen Krankheiten

Die Krankheitslast ist ein Maß für die Auswirkungen eines Gesundheitsproblems auf der Grundlage seiner finanziellen Kosten, der Mortalität, Morbidität oder anderer Indikatoren. Das DALY (Disability-adjusted life year – behinderungsbereinigtes Lebensjahr) zählt die Anzahl der Jahre, die aufgrund von Krankheit, Behinderung oder vorzeitigem Tod verloren gehen. Schätzungsweise 3,6 % dieser Kennzahl entfallen auf durch Wasser übertragene Krankheiten, die jährlich etwa 1,5 Millionen Menschenleben fordern. Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass fast 60 % dieser Belastung, d.h. etwa 840.000 Todesfälle pro Jahr, auf einen Mangel an sicherer Trinkwasserversorgung, sanitären Einrichtungen und Hygiene zurückzuführen sind. Durchfallerkrankungen sind die prominentesten Beispiele für durch Wasser übertragene Krankheiten, von denen Kinder in Entwicklungsländern dramatisch betroffen sind. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation sind sie für bis zu 2 Millionen Todesfälle pro Jahr verantwortlich, wobei die Mehrheit bei Kindern unter 5 Jahren auftritt.

Richtige Hygiene, die Verwendung von sauberem Wasser und Desinfektionsmitteln sind gängige Methoden der Prävention. Weitere Maßnahmen sind sichere Wasserleitungsmaterialien und -speicherung (wie unter Regenwassernutzung beschrieben) sowie die Aufklärung über hygienisches Verhalten. Eine energieeffiziente Infrastruktur und Wassersparmaßnahmen können auch die Belastung durch wasserbedingte Krankheiten verringern.

Über die Dozentin

Dr. Caroline Ajonina ist Parasitologin und Molekularbiologin am Institut für Abwasserwirtschaft und Gewässerschutz der Technischen Universität Hamburg. Sie hat mehrere Jahre Erfahrung in angewandter Wassermikrobiologie, mikrobieller Ökologie einschließlich Wechselwirkungen zwischen mikrobiellen Gemeinschaften und ihrer Umwelt. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören die Entwicklung innovativer Methoden zur Identifizierung von Krankheitserregern im Abwasser und die biologische Überwachung der Wasserqualität. Sie hat in Afrika und Deutschland im Bereich der Abwasserentsorgung im öffentlichen, privaten und gemeinnützigen Bereich gearbeitet. In ihrer aktuellen Forschung untersucht sie das stromabwärts gerichtete Überleben und die Verbreitung von Protozoen in Muscheln, die durch Abwasser verbreitet werden, mit Schwerpunkt auf den Flussverläufen von Rhein und Elbe.

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Wenn du das Gefühl hast, dieses Thema beherrscht zu haben, aber trotzdem mehr über die ländliche Entwicklung erfahren möchtest, schaue dir bitte das Material auf unserer Website an.

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Ökohäuser in unterschiedlichen Klimazonen

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Der Begriff ökologisches Bauen bedeutet, dass jede Phase des Lebenszyklus eines Gebäudes geplant wird. Du wirst lernen jeden Schritt aus einer umweltverträglichen und ressourceneffizienten Perspektive zu betrachten: Standort, Design, Bauweise, Funktionsweise, Instandhaltung und schlussendlich Abriss. Nachhaltiges Bauen geht darüber hinaus sich nur an Umweltgesetze zu halten, da es eine holistische Herangehensweise ist, die Gebäude in ihre natürliche Umgebung integrieren will.

Schalte deine Lautsprecher/Kopfhörer für eine multimediale Vorlesung an, die aus 4 Teilen besteht. Am Ende der Vorlesung kannst du dein Wissen in einem Quiz testen.

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Hintergrundwissen über nachhaltiges Bauen in unterschiedlichen Klimazonen

Ökohäuser produzieren weniger Emissionen durch effiziente Energienutzung, entsorgen weniger Abfall auf Mülldeponien und senken den Druck auf die begrenzten Ressourcen der Erde. Der Ausgangspunkt für den Bau eines jeden Ökohauses ist unter Berücksichtigung der natürlichen Umgebung einen geeigneten Standort zu finden. Allerdings erfordern unterschiedliche klimatische Bedingungen verschiedene Anpassungen und unterschiedliche soziale Verhältnisse ebenfalls andere Überlegungen. Die nachhaltige Nutzung von Baumaterialien sollte eine minimale Einwirkung auf die Umwelt in allen Phasen des Lebenszyklus sicherstellen, von Abbau und Verarbeitung, bis zur Nutzung und schließlich der Entsorgung. Einige Beispiele für solche Materialien sind Holz, Stroh oder Roherde.

Es gibt jedoch noch viele weitere Gründe sich für ein ökologisch verträgliches Haus zu entscheiden, die über den verringerten Umwelteinfluss hinaus gehen. Ökologisches Bauen kann dazu beitragen die Bauzeit zu reduzieren, Geld zu sparen, sowie durch verbesserte Luftqualität im Haus und geringere Emissionen positiv Einfluss auf die Gesundheit nehmen.

Über den Autor

Prof. Dr.-Ing. Ralf Otterpohl ist Leiter des Instituts für Abwasserwirtschaft und Gewässerschutz an der Technischen Universität Hamburg-Harburg. Kostengünstige Wiederverwertungssysteme die an seinem Institut erforscht werden sind Terra Preta Sanitärsysteme, die dafür geeignet sind, besonders fruchtbare Erden herzustellen, beispielsweise für die Wiederaufforstung. Solche Systeme sind Teil seiner neuesten Forschungsaktivitäten zu Entwicklungen in ländlichen Gebieten. Sein Fokus liegt dabei auf der lokalen Wertschöpfung durch Bodenverbesserungen zur langfristigen Sicherung der Wasser- und Nahrungsmittelversorgung.

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Falls du das Thema verstanden hast und noch mehr über die Entwicklung des ländlichen Raums erfahren möchtest, schau dir gerne das weitere Material auf unserer Website an.

 

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Ökohäuser in unterschiedlichen Klimazonen, Teil 4: Historische Entwicklung und Beispiele

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Willkommen zu Teil 4 der interaktiven Vorlesung über Ökohäuser in unterschiedlichen Klimazonen von Prof. Dr.-Ing. Ralf Otterpohl. In diesem Teil, erfährst Du mehr über die historische Entwicklung des ökologischen Bauens und existierende Praxisbeispiele. Folgende Themen werden vorgestellt:

  • Vom Bauhaus zum Ökohaus
  • Eine Mustersprache
  • Das Mikrohaus
  • Das „Tiny House“
  • Das „Bio-solar Haus“

Diese Vorlesung gibt einen Überblick über die historische Entwicklung, vom Bauhaus bis zu modernen ökologischen Designs, und Beispiele für Ökohäuser.

Am Ende jedes Vorlesungsteils, kannst du dein Wissen in einem Quiz testen.

Ökohäuser in unterschiedlichen Klimazonen, Teil 4: Historische Entwicklung und Beispiele von Ralf Otterpohl ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

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Ökohäuser in unterschiedlichen Klimazonen, Teil 3: Betrieb und Abbruch

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Willkommen zu Teil 3 der interaktiven Vorlesung über Ökohäuser in unterschiedlichen Klimazonen von Prof. Dr.-Ing. Ralf Otterpohl. In diesem Teil, wirst du mehr über den Betrieb und die Phase des Abriss erfahren. Folgende Themen werden unter anderem in dieser Vorlesung behandelt:

  • Energiebedarf für den Betrieb
  • Energiequellen
  • Solare Kühlung
  • Holzgas-Kocher
  • Wärmepumpenheizung
  • Effiziente Wassernutzung
  • Konventionelle Toiletten und Trockentoiletten
  • Kompost
  • Gesundheit und Sicherheit der Bewohner*innen
  • Demontage

Diese Vorlesung betrachtet die Pro’s und Contra’s erneuerbarer Energiequellen, effizienter Wassernutzung und verschiedener Optionen für den Sanitärbereich, sowie Aspekte, die beim Abriss beachtet werden müssen.

Am Ende jedes Vorlesungsteils, kannst du dein Wissen in einem Quiz testen.

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Ökohäuser in unterschiedlichen Klimazonen, Teil 2: Design und Konstruktion

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Willkommen zum zweiten Teil der interaktiven Vorlesung über Ökohäuser in unterschiedlichen Klimazonen von Prof. Dr.-Ing. Ralf Otterpohl. Dieser Teil beschäftigt sich mit dem Design und der Bauweise von ökologischen Häusern. Folgende Themen werden in dieser Vorlesung behandelt:

  • Einführung in Baumaterialien
  • Massivholz als Baumaterial: Holz 100 und Nur Holz
  • Eine Zukunft aus natürlichem Holz: traditionelle und wissenschaftliche Fakten über Bäume
  • Lehmziegel im Bau
  • Modulare Bauweise
  • Das „Tiny House“-Konzept
  • „Earthships“
  • Begrünte Dächer

Folglich richtet diese Vorlesung den Blick auf umweltfreundliche Baumaterialien, nämlich Holz und Lehmziegel, sowie die Prinzipien der modularen Bauweise.

Am Ende jedes Vorlesungsteils, kannst du dein Wissen in einem Quiz testen.

Ökohäuser in unterschiedlichen Klimazonen, Teil 2: Design und Konstruktion von Ralf Otterpohl ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.


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Ökohäuser in unterschiedlichen Klimazonen, Teil 1: Standort und Design

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Willkommen zu Teil 1 der interaktiven Vorlesung zu Ökohäusern in unterschiedlichen Klimazonen von Prof. Dr.-Ing. Ralf Otterpohl. Dieser Teil beschäftigt sich mit der richtigen Standortbestimmung für Ökohäuser unter verschiedenen klimatischen und sozialen Bedingungen. Folgende Themen und mehr werden in dieser Vorlesung behandelt:

  • Einführung in ökologisches Bauen
  • Lebenszyklus-Ansatz  im ökologischen Bauen
  • Standortbestimmung: unterschiedliche Klimazonen und soziale Bedingungen
  • Der goldene Schnitt
  • Ausrichtung und Topographie eines Ökohauses

Diese Vorlesung vermittelt also Wissen darüber, wie ökologisches Bauen verfügbare Energie aus der Umwelt maximal nutzbar machen kann und zusätzlich, wie die Prinzipien des passiven Hausbaus angewandt werden.

Am Ende jedes Vorlesungsteils, kannst du dein Wissen in einem Quiz testen.

Ökohäuser in unterschiedlichen Klimazonen, Teil 1: Standort und Design von Ralf Otterpohl ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.


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Community-Projekt als Ergänzung zu Making of RUVIVAL und Insights

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Making of RUVIVAL gibt Ihnen einen Einblick in das Innenleben von RUVIVAL. Hier können Sie erfahren, wie wir Offene Bildungsressourcen oder Open Educational Resources (OERs) und andere Inhalte auf unserer Webseite produzieren. Heute haben wir einen neuen Beitrag über unser Community-Projekt veröffentlicht. Dieser Beitrag, Making of des Community Wasserprojekts, beschreibt, wie das RUVIVAL-Team die Beiträge und Medien für unser Gemeinschaftsprojekt erstellt hat.

Sehe dir auch den Insights-Artikel an, den wir über diesen Prozess geschrieben haben! Unseren Artikel über das Making of des Community Projekts findest du unter diesem Link.

Insights Magazine of the Technical University Hamburg

Bleib auf dem Laufenden für weitere Ankündigungen und abonniere unseren Newsletter.

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Making-of RUVIVAL

Making of Community Wasserprojekte

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Dieser Artikel wurde bei Insights veröffentlicht.

Das Community Wasserprojekt ist eine Partnerschaft zwischen RUVIVAL und Global Water Dances. Global Water Dances startete 2011 mit dem Ziel, durch Tanz auf prekäre Wassersituationen vielerorts aufmerksam zu machen. Dieses Engangement in der Gemeinde soll dazu führen Lösungen voranzutreiben Wasserressourcen zu erhalten und zu schützen. Jedes Jahr wird eine weltweite Veranstaltung organisiert um dieses Ziel zu erreichen. Im Jahr 2019 beschloss RUVIVAL, sich mit Global Water Dances zusammenzuschließen und über acht Orte ausführlicher auf der RUVIVAL Webseite zu berichten.

Im Zuge dieser Kooperation wurde ein Stipendium ausgeschrieben für Gruppen die sich in Afrika oder Indien beteiligen wollen. Ziel war es die Beteiligung an der internationalen Veranstaltung in Afrika und Indien zu erhöhen und dies ist auch gelungen. Am 15. Juni 2019 kooperierte RUVIVAL mit 7 Standorten in Afrika und einem in Indien: Ganvie (Benin), Johannesburg (Südafrika), Durban (Südafrika), Bwaise und Beach House in Kampala (Uganda), Diani (Kenia), Kilifi (Kenia) und Motakondur (Indien).

Danach begann die Arbeit von RUVIVAL. Unser Ziel nach der Veranstaltung war es, den einzelnen Standorten eine grössere digitale Öffentlichkeit zu bieten. Wir bereiteten gemeinsam mit den veranstaltenden Gruppen Fotos, Videos und die verwendete Musik auf. Begleiteten formale Prozesse wie die Einhaltung der Persönlichkeitsrechte und Filmgenehmigungen für die Veröffentlichung von diesen Fotos und Videos. Für jeden Ort veröffentlichten wir einen Beitrag. Der Prozess der Erstellung dieser Beiträge wird im Folgenden erörtert.

Video-Bearbeitung

Von jeder Veranstaltung erhielten wir Rohmaterial und produzierten damit insgesamt neun Videos. Diese finden Sie auf unserer Seite über Community Projekte. Ein Video stellt eine Übersicht über alle acht Standorte dar und die anderen sind ausführlichere dreiminütige Videos, die speziell für jede Veranstaltung erstellt wurden. (Sie finden sie auf den jeweiligen Beiträgen: Johannesburg, Durban, Kilifi, Diani, Ganvie, Beach House, Bwaise, Motakondur).

Zuerst analysierten wir das von jeder der Websites gesendete Material und benutzten dann Final Cut Pro, um es zu bearbeiten. Während der Bearbeitung schnitten wir die unbrauchbaren Teile heraus. Ein Abschnitt war ungeeignet, wenn er nicht von ausreichender Qualität war oder wenn klar erkenntliche Menschen im Bild waren deren Zustimmung wir nicht erhalten hatten.

Nach diesem ersten Schnitt waren einige der Videos bereits etwa drei Minuten lang; ein weiterer Schnitt war also nicht erforderlich. Diejenigen, die länger waren, sahen wir uns noch einmal an und schnitten das Video auf die interessantesten und wichtigsten Szenen herunter, bis das Video drei Minuten lang war. Sobald die Videos die erforderliche Länge hatten, fügten wir die Intros und Outros einschließlich des Abspanns hinzu.

Intro und Outro Folien für das Kilifi Video von RUVIVAL Team ist unter einer Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz lizenziert.
Beitrag Erstellung

Wir wollten, dass alle Beiträge eine gewisse Einheitlichkeit aufweisen. Jeder Artikel enthielt mindestens ein Video (siehe oben für weitere Informationen), eine Zusammenfassung der Veranstaltung, Fotos und Hintergrundinformationen über die Tanzgruppe. Je nach den Informationen, die von den Verantwortlichen vor Ort gesammelt wurden, wurden zusätzliche Abschnitte hinzugefügt.

Die Erstellung der Zusammenfassungen der Veranstaltungen erforderte viel Kommunikation mit den Beteiligten. Wir konzentrierten uns darauf, die folgenden Informationen zu sammeln:

  • die Motivation der Beteiligten an der Veranstaltung “Global Water Dances” teilzunehmen,
  • die Bedeutung hinter der Choreographie, und
  • die Wasserprobleme, die auf der Veranstaltung untersucht und kommuniziert wurden.

Nach dem ersten Entwurf wurden die Beiträge von einer Person des Standortes überprüft, bearbeitet und letztendlich zur Veröffentlichung freigegeben. Dadurch wird sichergestellt, dass die Botschaft, die sie zu vermitteln versuchten, korrekt war und keine Missverständnisse auftraten.

Alle Beiträge wurden Ende 2029 veröffentlicht und über Social Media Kanäle verbreitet um auf Probleme in Bezug auf Wasser aufmerksam zu machen.

Um mehr über diese Websites zu erfahren, besuchen Sie bitte unsere Seite über Community Projekte.

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Jetzt anmelden! Das RUVIVAL Planspiel startet in die nächste Runde

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In diesem Jahr findet das RUVIVAL Planspiel bereits zum 5. Mal statt. Sei dabei, wenn erneut virtuelle Ökodörfer entstehen!

Das Online-Spiel wird offiziell am 28. April starten. Wir empfehlen dir, von Anfang an dabei zu sein, um den gesamten Planungsprozess mitgestalten zu können! Verspätete Bewerbungen werden angenommen, wenn noch freie Plätze vorhanden sind.

Wie bewerbst du dich für das Planspiel?

1. Informiere dich auf dieser Seite über das Spiel und fülle dort das Anmeldeformular aus.

2. Kurz vor Spielbeginn (am 23. April) erhälst du per E-Mail eine Einladung zu unserer Spielplattform.

3. Plane mit uns online neue ökologische Siedlungen!

Wir freuen uns darauf, dich dabei zu haben!

RUVIVAL Simulation Game Image

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Boden – Wasser- und Ernährungssicherheit

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Boden, Wasser- und Ernährungssicherheit sind stark miteinander verknüpft. Gute Bodenqualität, gesunder Boden, ist eine der wichtigsten Grundlagen für die Nahrungsmittelproduktion und unser Überleben. Die Schrumpfung der Bodenressourcen bei gleichzeitig rasch steigendem Nahrungsmittelbedarf ist eine der großen Herausforderungen, vor denen wir stehen und die wir angehen müssen.

Schalte deine Lautsprecher/Headset für diesen interaktiven Multimedia-Vortrag ein, der aus 4 Teilen besteht. Am Ende der Vorlesung hast du die Möglichkeit, dein Wissen im Vorlesungsquiz zu testen.


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Teil 3


Teil 4

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Hintergrund zum Nexus für Boden-, Wasser- und Ernährungssicherheit

Die komplexen Wechselwirkungen und Interdependenzen zwischen Boden, Wasser und Ernährungssicherheit nehmen zu. Maßnahmen in einem Bereich haben in der Regel tiefgreifende Auswirkungen auf andere. Nexus-Frameworks betrachten diese Zusammenhänge, wobei sich diese Vorlesung jedoch auf die Bodenkomponente konzentriert.

Du lernst allgemeine Konzepte zum Thema Bodengesundheit und einen gesunden Boden zu definieren. Die Ausbreitung der Bodenverschlechterung und die Bodenqualität variieren weltweit stark. Daher ist eine Klassifizierung der Bodenverschlechterung notwendig, um den Grad der Verschlechterung spezifisch zu erfassen. Der erste Vortrag behandelt auch die Zusammenhänge zwischen agrochemischer Landwirtschaft und Bodenqualität. Im zweiten Teil wird dann das Humus-Ökosystem im Detail dargestellt. Tiere sind Teil des Ökosystems mit einer Nahrungskette im Boden, die von einem gesunden Humusökosystem profitiert. Landwirtschaftliche Praktiken, die den Wiederaufbau und die Arbeit mit einem gesunden Humusökosystem ermöglichen, werden eingeführt, wie z.B. biologische Landwirtschaft, Agroforstwirtschaft, Regenwassernutzung und Keyline-Systeme. Weitere Aspekte der regenerativen Landwirtschaft, wie z.B. der Aufbau von Humus, die potenzielle Rolle von Mykorrhizapilzen oder die Vermeidung von Bodenbearbeitungspraktiken werden diskutiert. Schließlich erklärt Teil 4 die Bodensanierung in der Praxis, einschließlich Sanitärpraktiken, nämlich Terra Preta Sanitation.

Über den Dozenten

Prof. Dr.-Ing. Ralf Otterpohl ist Leiter des Instituts für Abwassermanagement und Gewässerschutz (AWW) der Technischen Universität Hamburg. Wiederverwendungssysteme auf der Low-Cost-Ebene, die in seinem Institut entwickelt werden, sind Terra Preta Sanitationssysteme, die zur Herstellung hochfruchtbarer Böden, z.B. für die Wiederaufforstung, entwickelt wurden. Solche Systeme sind Teil seiner jüngsten Forschungstätigkeit zur ländlichen Entwicklung mit Schwerpunkt auf der lokalen Wertschöpfung einschließlich der Bodenverbesserung für die langfristige Wasser- und Ernährungssicherheit. New Town Development ist der neueste Schwerpunkt seiner Forschung.

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Wenn du das Gefühl hast, dieses Thema beherrscht zu haben, aber trotzdem mehr über die ländliche Entwicklung erfahren möchtest, schau dir bitte die Materialien auf unserer Webseite an.

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Boden – Wasser- und Ernährungssicherheit, Teil 1: Bodengesundheit – Grundlage unseres Überleben

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Willkommen zu Teil 1 der interaktiven Vorlesung über Boden, Wasser und Ernährungssicherheit von Prof. Dr.-Ing. Ralf Otterpohl. Dieser Teil stellt die allgemeinen Konzepte im Zusammenhang mit der Bodengesundheit vor, die eine Grundlage für unser Überleben ist. Die folgenden und weitere Fragen werden in dieser Vorlesung beantwortet:

  • Was ist Boden?
  • Was ist ein gesunder Boden?
  • Was ist Bodenverschlechterung?
  • Welche Arten von Bodenverschlechterung gibt es?
  • Wie ist die globale Verteilung der Bodenqualität?
  • Wie wirkt sich die Verschlechterung der Bodenqualität auf unser Leben aus?
  • Welche Zusammenhänge bestehen zwischen agrochemischer Landwirtschaft und Bodenqualität?

Somit vermittelt dir diese Vorlesung das wichtigste Hintergrundwissen zum Verständnis der folgenden Teile.
Am Ende aller Vortragsteile kannst du dein Wissen im Vortragsquiz testen.

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Boden – Wasser- und Ernährungssicherheit, Teil 2: Das Humusökosystem

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Willkommen zu Teil 2 der interaktiven Vorlesung über Boden, Wasser und Ernährungssicherheit von Prof. Dr.-Ing. Ralf Otterpohl. In diesem Teil erfährst du mehr über das Humus-Ökosystem. Die folgenden Schlüsselfragen werden in diesem Vortrag beantwortet:

  • Was sind die Vorteile eines gesunden Humus-Ökosystems?
  • Wie hängen Landnutzung und Niederschlagsinfiltration zusammen?
  • Was ist die Rhizosphäre?
  • Wie wählt eine Pflanze zwischen agrochemischen und humusreichen Böden?

Somit wird dieser Vortrag das Humus-Ökosystem weiter veranschaulichen, insbesondere, welche Tiere zur Nahrungskette im Boden gehören und was die Vorteile eines gesunden Humus-Ökosystems sind.
Am Ende aller Vortragsteile kannst du dein Wissen im Vortragsquiz testen.

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Boden – Wasser- und Ernährungssicherheit, Teil 3: Regenerative Landwirtschaft

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Willkommen zu Teil 3 der interaktiven Vorlesung über Boden, Wasser und Ernährungssicherheit von Prof. Dr.-Ing. Ralf Otterpohl. In diesem Teil erfährst du mehr über die regenerative Landwirtschaft. Die folgenden Schlüsselfragen werden in diesem Vortrag beantwortet:

  • Wie definiert man ökologische Landwirtschaft?
  • Was ist regenerative Landwirtschaft?
  • Was ist Agroforstwirtschaft?
  • Warum brauchen wir reproduktives Saatgut?
  • Was sind Regenwassernutzungstechniken?

Folglich werden in dieser Vorlesung regenerative landwirtschaftliche Praktiken wie biologische Landwirtschaft, Agroforstwirtschaft, Regenwassernutzung und Keyline-Systeme vorgestellt. Weitere Aspekte der regenerativen Landwirtschaft, wie z.B. der Aufbau von Humus, die potenzielle Rolle von Mykorrhizapilzen oder die Vermeidung von Bodenbearbeitungspraktiken werden diskutiert.
Am Ende aller Vortragsteile kannst du dein Wissen im Vortragsquiz testen.

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Boden – Wasser- und Ernährungssicherheit, Teil 4: Bodensanierung in der Praxis

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Willkommen zu Teil 4 der interaktiven Vorlesung über Boden, Wasser und Ernährungssicherheit von Prof. Dr.-Ing. Ralf Otterpohl. In diesem Teil erfährst du mehr darüber, was Bodensanierung in der Praxis bedeutet. Die folgenden Restaurierungsprojekte werden vorgestellt:

  • Miracle Water Village
  • Slope Farming Project
  • Farmer Managed Natural Regeneration (FMNR)
  • Ressourcenorientierte Sanitärversorgung in Cagayan de Oro
  • Klimafarming
  • Lössplateau
  • La Ferme du Bec Hellouin
  • Neue Dörfer

Somit wird in dieser Vorlesung erläutert, wie die Bodensanierung in der Praxis aussieht. Es werden mehrere Sanierungsprojekte vorgestellt, aber auch alternative Sanitärpraktiken, nämlich Terra Preta Sanitation, die die Produktion eines nährstoffreichen Humus ermöglichen, der als Düngemittel auf den Boden aufgebracht werden kann.

Am Ende dieser Vorlesung kannst du dein Wissen im Vorlesungsquiz testen.

Boden – Wasser- und Ernährungssicherheit, Teil 4: Bodensanierung in der Praxis von Ralf Otterpohl ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

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Boden – Wasser- und Ernährungssicherheit Quiz

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Mit diesem Quiz endet der Vortrag von Ralf Otterpohl zum Thema Boden – Wasser und Ernährungssicherheit. Teste, wie viel du in dieser Vorlesung gelernt hast, indem du an dem folgenden Quiz teilnimmst. Du benötigst 70 % richtige Antworten, um zu bestehen. Du kannst jederzeit zu den Vorlesungen zurückkehren, wenn du dein Wissen auffrischen musst. Viel Erfolg!

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System der Reisintensivierung

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Das System der Reisintensivierung (SRI) ist eine klimaschonende, agro-ökologische Reisanbaustrategie. Damit stellt es eine sinnvolle Alternative zu herkömmlichen Reisproduktionsmethoden dar. SRI hat das Potenzial, den Wasserbedarf zu senken, die Bodenproduktivität zu steigern und die Abhängigkeit von Kunstdünger und anderen Agrochemikalien zu verringern. Dies hat weitere positive soziale Auswirkungen, wie die Erhöhung des Haushaltseinkommens und die Senkung der mit der Landwirtschaft verbundenen Kosten.

Schalte deine Lautsprecher/Headset für diesen interaktiven Multimedia-Vortrag ein, der aus 3 Teilen besteht. Am Ende der Vorlesung hast du die Möglichkeit, dein Wissen im Vorlesungsquiz zu testen.


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Hintergrund zur SRI-Reisanbaumethode

SRI ist nicht nur eine Methodik, sondern eine Reihe von Praxisempfehlungen. Es basiert auf vier miteinander verbundenen Hauptprinzipien:

  1. Frühe, schnelle und gesunde Pflanzengründung
  2. Reduzierte Pflanzendichte
  3. Verbesserte Bodenverhältnisse (hoher Gehalt an organischer Substanz)
  4. Reduzierter und kontrollierter Wasserverbrauch (nachhaltige Bewässerung)

Die Methode stammt aus Indien, China, Äthiopien, Malaysia und Madagaskar, aber das SRI verbreitet sich. Eine wachsende Zahl von Erfahrungsberichten dokumentiert diese Vorteile: eine Ertragssteigerung von bis zu 100 %, bis zu 50 % Wassereinsparung und eine deutliche Reduzierung des erforderlichen Saatgutes um bis zu 90 %. Darüber hinaus sorgt das SRI für eine bessere Widerstandsfähigkeit gegen Wetterextreme. Bis August 2018 wurden mehr als 800 wissenschaftliche Artikel zum SRI veröffentlicht, die dieses Konzept diskutieren. Daher wird die Praxis seit kurzem auch auf andere Kulturen wie Weizen, Tef, Sorghum und Zuckerrohr angewendet, die damals System of Crop Intensification (SCI) genannt wurden.

Über den Dozenten

Tavseef Mairaj Shah ist ausgebildeter Umwelt- und Verfahrensingenieur. Derzeit absolviert er ein Promotionsstudium an der Technischen Universität Hamburg. Sein Forschungsgebiet ist die Agrarökologie und das Ökologische Ingenieurwesen.

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System der Reisintensivierung, Teil 1: Ernährungssouveränität & Klimawandel

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Willkommen zu Teil 1 der interaktiven Vorlesung System der Reisintensivierung (SRI) von Tavseef Mairaj Shah. Dieser Teil untersucht die derzeitigen nicht nachhaltigen landwirtschaftlichen Praktiken und erklärt anschließend den Zusammenhang zwischen Klimawandel und Ernährungssouveränität. Diese Themen werden behandelt:

  • Klimawandel und Landwirtschaft
  • Nicht nachhaltige Praktiken in der Landwirtschaft (Pflügen, Mineraldünger, Wasserüberbeanspruchung)
  • Landwirtschaft als Lebensgrundlage (Südasien)
  • Die Notwendigkeit der Resilienz in Kleinbetrieben (Systemansatz)

Daher gibt dir diese Vorlesung einen Einblick in die landwirtschaftlichen Praktiken, insbesondere in Südasien, und die Notwendigkeit ganzheitlicher Ansätze zur Bekämpfung des Klimawandels. Folglich wird die Relevanz von SRI in der heutigen Zeit diskutiert.

Am Ende aller Teile kannst du dein Wissen im Vortragsquiz testen.

System der Reisintensivierung, Teil 1: Ernährungssouveränität & Klimawandel von Tavseef Mairaj Shah ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.


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System der Reisintensivierung, Teil 2: SRI-Grundsätze und Relevanz

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Willkommen zu Teil 2 der Vorlesung zum System der Reisintensivierung von Tavseef Mairaj Shah. In diesem Teil erfährst du mehr über die Grundprinzipien von SRI und warum es als eine klimaschonende Landwirtschaftsstrategie gilt. Die folgenden Schwerpunktthemen werden behandelt:

  • Einführung in das SRI
  • SRI als klimaschonende Landwirtschaftsmanagementstrategie
  • Boden-, Wasser- und Nährstoffmanagement
  • Resilienz gegenüber dem Klimawandel

So erfährst du mehr über Boden-, Wasser- und Nährstoffmanagement und die Bedeutung der landwirtschaftlichen Widerstandsfähigkeit angesichts des Klimawandels.

Nachdem du diesen Teil abgeschlossen hast, kannst du am Vortragsquiz teilnehmen und dein Wissen testen.

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System der Reisintensivierung, Teil 3: SRI-Erfolgsgeschichten weltweit

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Willkommen zu Teil 3 der Vorlesung zum System der Reisintensivierung von Tavseef Mairaj Shah. Dieser Teil nimmt dich mit auf eine Reise, um SRI-Erfolgsgeschichten weltweit zu entdecken. Die folgenden Schwerpunktthemen werden behandelt:

  • Die Verbreitung von SRI in der ganzen Welt
  • Wie SRI die Widerstandsfähigkeit von Kleinbetrieben erhöht
  • Wissenschaftliche Literatur über SRI

So wirst du erfahren, wie SRI dazu beiträgt, die Widerstandsfähigkeit von kleinbäuerlichen Betrieben zu erhöhen, und in weitere Literatur zu diesem Thema eingeführt.

Nachdem du diesen Teil abgeschlossen hast, kannst du am Vortragsquiz teilnehmen und dein Wissen testen. 

System der Reisintensivierung, Teil 3: SRI-Erfolgsgeschichten weltweit von Tavseef Mairaj Shah ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

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Quiz zum System der Reisintensivierung

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Dieses Quiz markiert das Ende des Vortrags zum System der Reisintensivierung von Tavseef Mairaj Shah. Teste, wie viel Du in dieser Vorlesung gelernt hast, indem Du am folgenden Quiz teilnimmst. Du benötigst 70 %, um zu bestehen. Du kannst jederzeit zu den Vorlesungen zurückkehren, wenn du dein Wissen auffrischen musst. Viel Glück!

Quiz zum System der Reisintensivierung von Tavseef Mairaj Shah ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

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Teil 2

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Neuigkeiten

Schöne Feiertage von RUVIVAL

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Nach 3 Jahren wöchentlich neuen Online-Lerninhalten ist RUVIVAL bereit für einen kurzen Urlaub. Wir werden im Januar mit der deutschen Übersetzung unserer Vorlesung System of Rice Intensification (Link auf Englisch), der spanischen Übersetzung unserer Toolbox Sand Dams (Link auf Englisch) und vielem mehr zurück sein! Im Jahr 2020 werden wir unseren Veröffentlichungstag ändern: neue Toolbox-Elemente, Vorlesungssteile oder Neuigkeiten werden dienstags veröffentlicht! Außerdem planen wir ein neues Design!

Happy Holidays from RUVIVAL

RUVIVAL Highlights des Jahres 2019

Erinnerst du dich noch an unsere Neuigkeiten über die Veröffentlichung von 100 Beiträgen (Link auf Englisch)? Nun, das war vor zwei Jahren und inzwischen haben wir 650 Beiträge online! Am Ende des Jahres 2019 ist es Zeit für eine kleine Rückschau. Neben der Veröffentlichung neuer Online-Lerninhalte sind dies unsere RUVIVAL Highlights des Jahres 2019:

Darüber hinaus haben wir an mehreren Veranstaltungen und Konferenzen teilgenommen. Wir können auf ein weiteres erfolgreiches Jahr von RUVIVAL zurückblicken und danken allen Projektpartner*innen. Frohe Feiertage von RUVIVAL!

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