Making-of RUVIVAL

Planspiel – Wir bauen ökologische Siedlungen! Making-Of Teil 1

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Dieser Artikel wurde bei Insights veröffentlicht.

Dies ist der Beginn einer Making-Of Serie zu Aspekten des RUVIVAL Planspiels. Es werden bei dem Spiel jedes Jahr 7 Wochen lang ökologische Siedlungen geplant und wir befinden uns im fünften Durchlauf. Ziel der Serie ist es nicht nur unsere Erfahrungen zu teilen und zum Mitmachen einzuladen, sondern auch anderen Lehrenden zu ermöglichen dieses Planspiel zu reproduzieren oder nach ihren Bedürfnissen zu adaptieren.

Derzeit ist es auch noch möglich in das laufende Spiel einzusteigen und die Rolle einer fiktiven Person zu übernehmen der/die vorhat später in der Siedlung ansässig zu werden.

RUVIVAL Planspielanmeldung

Es kann der Fantasie freien Lauf gelassen werden und  dies beim Planungsprozess eingebracht werden.

Wir bauen ökologische Siedlungen – Die Szenarios

Dieser erste Teil beschäftigt sich damit einen Überblick über das Konzept zu verschaffen. Des Weiteren wird das Spielziel erklärt: Plane eine ökologische Siedlung mit dem Auftrag den ökologischen Fussabdruck zu veringern und die Biokapazität zu erhöhen.

Planspiel – Wir bauen ökologische Siedlungen! Making-Of Teil 1 von Ruth Schaldach ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

Es folgen in anderen Teilen tiefere Einblicke in die technische Umsetzung und didaktische Aspekte des momentanen Durchlaufs, sowie ein Gesamtresümee.

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Making-of RUVIVAL

Making of Community Wasserprojekte

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Dieser Artikel wurde bei Insights veröffentlicht.

Das Community Wasserprojekt ist eine Partnerschaft zwischen RUVIVAL und Global Water Dances. Global Water Dances startete 2011 mit dem Ziel, durch Tanz auf prekäre Wassersituationen vielerorts aufmerksam zu machen. Dieses Engangement in der Gemeinde soll dazu führen Lösungen voranzutreiben Wasserressourcen zu erhalten und zu schützen. Jedes Jahr wird eine weltweite Veranstaltung organisiert um dieses Ziel zu erreichen. Im Jahr 2019 beschloss RUVIVAL, sich mit Global Water Dances zusammenzuschließen und über acht Orte ausführlicher auf der RUVIVAL Webseite zu berichten.

Im Zuge dieser Kooperation wurde ein Stipendium ausgeschrieben für Gruppen die sich in Afrika oder Indien beteiligen wollen. Ziel war es die Beteiligung an der internationalen Veranstaltung in Afrika und Indien zu erhöhen und dies ist auch gelungen. Am 15. Juni 2019 kooperierte RUVIVAL mit 7 Standorten in Afrika und einem in Indien: Ganvie (Benin), Johannesburg (Südafrika), Durban (Südafrika), Bwaise und Beach House in Kampala (Uganda), Diani (Kenia), Kilifi (Kenia) und Motakondur (Indien).

Danach begann die Arbeit von RUVIVAL. Unser Ziel nach der Veranstaltung war es, den einzelnen Standorten eine grössere digitale Öffentlichkeit zu bieten. Wir bereiteten gemeinsam mit den veranstaltenden Gruppen Fotos, Videos und die verwendete Musik auf. Begleiteten formale Prozesse wie die Einhaltung der Persönlichkeitsrechte und Filmgenehmigungen für die Veröffentlichung von diesen Fotos und Videos. Für jeden Ort veröffentlichten wir einen Beitrag. Der Prozess der Erstellung dieser Beiträge wird im Folgenden erörtert.

Video-Bearbeitung

Von jeder Veranstaltung erhielten wir Rohmaterial und produzierten damit insgesamt neun Videos. Diese finden Sie auf unserer Seite über Community Projekte. Ein Video stellt eine Übersicht über alle acht Standorte dar und die anderen sind ausführlichere dreiminütige Videos, die speziell für jede Veranstaltung erstellt wurden. (Sie finden sie auf den jeweiligen Beiträgen: Johannesburg, Durban, Kilifi, Diani, Ganvie, Beach House, Bwaise, Motakondur).

Zuerst analysierten wir das von jeder der Websites gesendete Material und benutzten dann Final Cut Pro, um es zu bearbeiten. Während der Bearbeitung schnitten wir die unbrauchbaren Teile heraus. Ein Abschnitt war ungeeignet, wenn er nicht von ausreichender Qualität war oder wenn klar erkenntliche Menschen im Bild waren deren Zustimmung wir nicht erhalten hatten.

Nach diesem ersten Schnitt waren einige der Videos bereits etwa drei Minuten lang; ein weiterer Schnitt war also nicht erforderlich. Diejenigen, die länger waren, sahen wir uns noch einmal an und schnitten das Video auf die interessantesten und wichtigsten Szenen herunter, bis das Video drei Minuten lang war. Sobald die Videos die erforderliche Länge hatten, fügten wir die Intros und Outros einschließlich des Abspanns hinzu.

Intro und Outro Folien für das Kilifi Video von RUVIVAL Team ist unter einer Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz lizenziert.
Beitrag Erstellung

Wir wollten, dass alle Beiträge eine gewisse Einheitlichkeit aufweisen. Jeder Artikel enthielt mindestens ein Video (siehe oben für weitere Informationen), eine Zusammenfassung der Veranstaltung, Fotos und Hintergrundinformationen über die Tanzgruppe. Je nach den Informationen, die von den Verantwortlichen vor Ort gesammelt wurden, wurden zusätzliche Abschnitte hinzugefügt.

Die Erstellung der Zusammenfassungen der Veranstaltungen erforderte viel Kommunikation mit den Beteiligten. Wir konzentrierten uns darauf, die folgenden Informationen zu sammeln:

  • die Motivation der Beteiligten an der Veranstaltung “Global Water Dances” teilzunehmen,
  • die Bedeutung hinter der Choreographie, und
  • die Wasserprobleme, die auf der Veranstaltung untersucht und kommuniziert wurden.

Nach dem ersten Entwurf wurden die Beiträge von einer Person des Standortes überprüft, bearbeitet und letztendlich zur Veröffentlichung freigegeben. Dadurch wird sichergestellt, dass die Botschaft, die sie zu vermitteln versuchten, korrekt war und keine Missverständnisse auftraten.

Alle Beiträge wurden Ende 2029 veröffentlicht und über Social Media Kanäle verbreitet um auf Probleme in Bezug auf Wasser aufmerksam zu machen.

Um mehr über diese Websites zu erfahren, besuchen Sie bitte unsere Seite über Community Projekte.

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Making-of RUVIVAL

Making-of der RUVIVAL Toolbox Elemente

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Jede Woche veröffentlichen wir neue Elemente in der RUVIVAL Toolbox, die sich mit unterschiedlichen Themen rund um die nachhaltige Entwicklung ländlicher Regionen beschäftigen. Die Toolbox Elemente entstehen in Zusammenarbeit mit Masterstudierenden, Doktorand*innen und wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen am Institut für Abwasserwirtschaft und Gewässerschutz (AWW) der Technischen Universität Hamburg (TUHH). Mehrere Feedbackrunden im Laufe der Produktion sichern unsere anspruchsvollen Qualitätsstandards. Die Inhalte in unserer Toolbox sind daher immer auf dem aktuellen Stand der Forschung. Ziel ist es wissenschaftliche Forschungsergebnisse leicht verständlich und praxisnah aufzubereiten. Wir haben mit einer unserer Studentinnen, Maria Monina Orlina, gesprochen, um herauszufinden, wie es für sie war für RUVIVAL zu arbeiten. Sie hat das Toolbox Element ‚Nachhaltige Bewässerung’ beigesteuert, das als Projektarbeit unter Leitung von Ruth Schaldach während ihres Joint European Master in Environmental Studies, Cities & Sustainability entstand.

Warum hast du dich entschieden für RUVIVAL zu arbeiten?

Im Sommersemester 2016 habe ich zwei Seminare des Institutes für Abwasserwirtschaft und Gewässerschutz besucht. Besonders gefallen hat mir der Kurs Water and Wastewater Systems in a Global Context. Die Studierenden nahmen an einem Planspiel teil, wobei wir eine ökologische Stadt entwerfen sollten – entweder in Wales oder in Äthiopien. Die Idee fand ich wirklich gut, weil jede Gruppe in kleinere Gruppen aufgeteilt wurde, die für einen Teilbereich zuständig waren, beispielsweise Verkehr, Abwasser oder Gebäude. Wir sollten den besten Plan entwerfen, abhängig von den spezifischen Umweltbedingungen an dem jeweiligen Ort. Darüber wurde in der Vorlesung erwähnt, dass ein neues Projekt anstünde, indem Filme erstellt und Videos bearbeitet werden sollten. Ich hatte bereits in der Schule und auch privat Erfahrung mit dem Dreh von Kurzfilmen gesammelt, daher wusste ich sofort, dass ich ein Teil davon sein wollte.

RUVIVAL Toolbox Elements Presentation

Wie war es für dich das RUVIVAL Toolbox Element zu produzieren?

Es war eine Herausforderung, aber es hat auch Spaß gemacht. Ich konnte mehrere Fähigkeiten einfließen lassen, die technischen und die kreativen. Einerseits musste ich recherchieren und schreiben, um ein technisch fundierte Literaturübersicht aus meiner Literaturrecherche zu erstellen. Andererseits mussten Zeichnungen, Photoshop-Bearbeitungen und Stop-Motion Videos hergestellt werden. Dieser Teil hat mir mehr Spaß gemacht, weil es mir die kreativen Aufgaben erlaubt haben meine ‚linke Hirnhälfte’ zu benutzen! Außerdem ist die Zusammenarbeit mit anderen Studierenden bei der Produktion der OER sehr gut, ich konnte mich von ihnen inspirieren lassen, um mir etwas eigenes für mein Element auszudenken.

Was hast du dabei gelernt?

Neben der Vertiefung meiner Fachkenntnisse über nachhaltige Bewässerung, vor allem zu lernen, wie man ein Stop-Motion Video produziert! Das war das erste Mal, dass ich so einen Film gemacht habe.

Warum hast du dir dieses Thema ausgesucht?

Das Thema Bewässerung hat mich schon seit dem College interessiert, da ich einige Kurse dazu besucht habe. Außerdem hatte ich gerade ein Praktikum beim Center for Water-Energy Efficiency in UC Davis California absolviert, als ich anfing für RUVIVAL zu arbeiten. Dort habe ich im Bereich für landwirtschaftliche Nutzung von Grundwasser gearbeitet. Da ich bereits umfangreich zum Thema Bewässerung geforscht hatte, wollte ich darauf aufbauen. Glücklicherweise wollte das Team nachhaltige Bewässerung gerne zum Thema im Projekt machen.

Wie findest du das Projekt RUVIVAL?

Ich denke RUVIVAL ist eine großartige Initiative um die Wissensvermittlung über Online-Plattformen voran zu bringen. Es gibt heutzutage viele Möglichkeiten zu lernen, besonders übers Internet. RUVIVAL geht sogar noch einen Schritt weiter. Mit dem Planspiel kann das Wissen aus den interaktiven Vorlesungen und Videos direkt angewandt werden, indem es zusammen mit Anderen praktisch ausprobiert wird. Der Ansatz ist einfach und für alle zugänglich. Jede*r kann etwas dabei lernen, je nachdem welches Thema von Interesse ist.

Hier findest du das RUVIVAL Toolbox Element, das Monina beigesteuert hat.

Dein Interesse ist geweckt und du würdest auch gerne etwas zu RUVIVAL beitragen? Kontaktiere uns über das Kontaktformular.

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Making-of RUVIVAL

Making-of RUVIVAL

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Eine nachhaltige Entwicklung ländlicher Gebiete ist die Antwort auf eine Vielzahl komplexer und drängender Probleme, die eine globale Aufmerksamkeit erfordern. Die Lösungen für diese Probleme sind ebenso komplex und die besten sind diejenigen, die synergistische Verbindungen herstellen und ganzheitliche Lösungen anbieten. Bei der Entwicklung von RUVIVAL wird diese Komplexität erkannt und angegangen, sowohl bei der Analyse von Problemen, als auch bei der Formulierung von Lösungen. Deshalb werden bei der Entwicklung der RUVIVAL Lernelemente verschiedene Tools, Materialien und Stile verwendet, um eine umfassende Lernerfahrung zu ermöglichen. Einige Elemente haben einen eher technischen oder praktischen Charakter, während andere eher theoretischer Natur sind. Einige basieren hauptsächlich auf Text, andere arbeiten mehr mit Bildern.

Die Zusammenarbeit mit Anderen ist ein zentraler Bestandteil der Entwicklung von RUVIVAL als e-learning Plattform, wie sie heute vorzufinden ist. In der Liste der Teammitglieder kannst du alle Mitarbeiter*innen finden. Darüber hinaus hilft die jüngste Projektergänzung, die RUVIVAL Community, wertvolle Wissensquellen und Praxisbeispiele zu liefern.

Hier erfährst du, wie all diese verschiedenen Komponenten bei der Erstellung von RUVIVAL zusammenkommen. Klicke auf eines der Elemente, um mehr zu erfahren:

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