Making-of RUVIVAL

Making-of der RUVIVAL Toolbox Elemente

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Jede Woche veröffentlichen wir neue Elemente in der RUVIVAL Toolbox, die sich mit unterschiedlichen Themen rund um die nachhaltige Entwicklung ländlicher Regionen beschäftigen. Die Toolbox Elemente entstehen in Zusammenarbeit mit Masterstudierenden, Doktorand*innen und wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen am Institut für Abwasserwirtschaft und Gewässerschutz (AWW) der Technischen Universität Hamburg (TUHH). Mehrere Feedbackrunden im Laufe der Produktion sichern unsere anspruchsvollen Qualitätsstandards. Die Inhalte in unserer Toolbox sind daher immer auf dem aktuellen Stand der Forschung. Ziel ist es wissenschaftliche Forschungsergebnisse leicht verständlich und praxisnah aufzubereiten. Wir haben mit einer unserer Studentinnen, Maria Monina Orlina, gesprochen, um herauszufinden, wie es für sie war für RUVIVAL zu arbeiten. Sie hat das Toolbox Element ‚Nachhaltige Bewässerung’ beigesteuert, das als Projektarbeit unter Leitung von Ruth Schaldach während ihres Joint European Master in Environmental Studies, Cities & Sustainability entstand.

Warum hast du dich entschieden für RUVIVAL zu arbeiten?

Im Sommersemester 2016 habe ich zwei Seminare des Institutes für Abwasserwirtschaft und Gewässerschutz besucht. Besonders gefallen hat mir der Kurs Water and Wastewater Systems in a Global Context. Die Studierenden nahmen an einem Planspiel teil, wobei wir eine ökologische Stadt entwerfen sollten – entweder in Wales oder in Äthiopien. Die Idee fand ich wirklich gut, weil jede Gruppe in kleinere Gruppen aufgeteilt wurde, die für einen Teilbereich zuständig waren, beispielsweise Verkehr, Abwasser oder Gebäude. Wir sollten den besten Plan entwerfen, abhängig von den spezifischen Umweltbedingungen an dem jeweiligen Ort. Darüber wurde in der Vorlesung erwähnt, dass ein neues Projekt anstünde, indem Filme erstellt und Videos bearbeitet werden sollten. Ich hatte bereits in der Schule und auch privat Erfahrung mit dem Dreh von Kurzfilmen gesammelt, daher wusste ich sofort, dass ich ein Teil davon sein wollte.

RUVIVAL Toolbox Elements Presentation

Wie war es für dich das RUVIVAL Toolbox Element zu produzieren?

Es war eine Herausforderung, aber es hat auch Spaß gemacht. Ich konnte mehrere Fähigkeiten einfließen lassen, die technischen und die kreativen. Einerseits musste ich recherchieren und schreiben, um ein technisch fundierte Literaturübersicht aus meiner Literaturrecherche zu erstellen. Andererseits mussten Zeichnungen, Photoshop-Bearbeitungen und Stop-Motion Videos hergestellt werden. Dieser Teil hat mir mehr Spaß gemacht, weil es mir die kreativen Aufgaben erlaubt haben meine ‚linke Hirnhälfte’ zu benutzen! Außerdem ist die Zusammenarbeit mit anderen Studierenden bei der Produktion der OER sehr gut, ich konnte mich von ihnen inspirieren lassen, um mir etwas eigenes für mein Element auszudenken.

Was hast du dabei gelernt?

Neben der Vertiefung meiner Fachkenntnisse über nachhaltige Bewässerung, vor allem zu lernen, wie man ein Stop-Motion Video produziert! Das war das erste Mal, dass ich so einen Film gemacht habe.

Warum hast du dir dieses Thema ausgesucht?

Das Thema Bewässerung hat mich schon seit dem College interessiert, da ich einige Kurse dazu besucht habe. Außerdem hatte ich gerade ein Praktikum beim Center for Water-Energy Efficiency in UC Davis California absolviert, als ich anfing für RUVIVAL zu arbeiten. Dort habe ich im Bereich für landwirtschaftliche Nutzung von Grundwasser gearbeitet. Da ich bereits umfangreich zum Thema Bewässerung geforscht hatte, wollte ich darauf aufbauen. Glücklicherweise wollte das Team nachhaltige Bewässerung gerne zum Thema im Projekt machen.

Wie findest du das Projekt RUVIVAL?

Ich denke RUVIVAL ist eine großartige Initiative um die Wissensvermittlung über Online-Plattformen voran zu bringen. Es gibt heutzutage viele Möglichkeiten zu lernen, besonders übers Internet. RUVIVAL geht sogar noch einen Schritt weiter. Mit dem Planspiel kann das Wissen aus den interaktiven Vorlesungen und Videos direkt angewandt werden, indem es zusammen mit Anderen praktisch ausprobiert wird. Der Ansatz ist einfach und für alle zugänglich. Jede*r kann etwas dabei lernen, je nachdem welches Thema von Interesse ist.

Hier findest du das RUVIVAL Toolbox Element, das Monina beigesteuert hat.

Dein Interesse ist geweckt und du würdest auch gerne etwas zu RUVIVAL beitragen? Kontaktiere uns über das Kontaktformular.

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Making-of RUVIVAL

Making-of RUVIVAL

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Eine nachhaltige Entwicklung ländlicher Gebiete ist die Antwort auf eine Vielzahl komplexer und drängender Probleme, die eine globale Aufmerksamkeit erfordern. Die Lösungen für diese Probleme sind ebenso komplex und die besten sind diejenigen, die synergistische Verbindungen herstellen und ganzheitliche Lösungen anbieten. Bei der Entwicklung von RUVIVAL wird diese Komplexität erkannt und angegangen, sowohl bei der Analyse von Problemen, als auch bei der Formulierung von Lösungen. Deshalb werden bei der Entwicklung der RUVIVAL Lernelemente verschiedene Tools, Materialien und Stile verwendet, um eine umfassende Lernerfahrung zu ermöglichen. Einige Elemente haben einen eher technischen oder praktischen Charakter, während andere eher theoretischer Natur sind. Einige basieren hauptsächlich auf Text, andere arbeiten mehr mit Bildern.

Die Zusammenarbeit mit Anderen ist ein zentraler Bestandteil der Entwicklung von RUVIVAL als e-learning Plattform, wie sie heute vorzufinden ist. In der Liste der Teammitglieder kannst du alle Mitarbeiter*innen finden. Darüber hinaus hilft die jüngste Projektergänzung, die RUVIVAL Community, wertvolle Wissensquellen und Praxisbeispiele zu liefern.

Hier erfährst du, wie all diese verschiedenen Komponenten bei der Erstellung von RUVIVAL zusammenkommen. Klicke auf eines der Elemente, um mehr zu erfahren:

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