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Kilifi

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An der Kilifi-Bucht führten die Kilifi-Tänzer*innen “Maji ni Uhai” (Wasser ist Leben) auf. Ziel war es, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, wie Wasser gespart und genutzt werden kann.

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Mit einem traditionellen Giriama-Song als Musik war die Performance eine Verschmelzung von traditionellem und modernem Tanz. Der Choreograph Mohamed Ismat mischte diese verschiedenen Stile zu einem atemberaubenden Tanz mit einer klaren Botschaft: “Wasser ist Leben, nutze es nachhaltig”.

Der Ort der Aufführung ist symbolisch. Die Kilifi Bucht ist ein wichtiges Küstengewässer, nicht nur für die Gemeinde Kilifi, sondern auch für die ganze Welt. Das Wasser fließt in den Indischen Ozean und verbindet Kilifi mit Menschen auf der ganzen Welt! Die Bewohner*innen schätzen die Bucht wegen der vielen Ressourcen und der Schönheit, die sie bietet.

Für die Gemeinde ist die Bucht noch wertvoller, da Kilifi sehr dürregefährdet ist. Jeder Tropfen Wasser ist extrem wichtig. Um ihr Wasser zu schützen, haben die Bewohner*innen eine wöchentliche Strandreinigung organisiert. Die Tanzaufführung ist ein weiterer Schritt zur Sicherung ihrer Zukunft.

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Hintergrund: Künsterl*innen aus Kilifi, Kenia

Die Kilifi Tänzer*innen sind eine interessante Mischung aus Freiwilligen, Jugend- und Gemeindegruppen sowie lokalen Tanzgruppen. Die Truppe wurde speziell für diese Veranstaltung gebildet.

Der Leiter des Standorts, Mwanase Ahmed, arbeitete mit lokalen Naturschutzinitiativen, der lokalen Universität, Umweltclubs, der lokalen internationalen Schule, der lokalen Regierung und der Kilifi-Gemeinschaft zusammen, um das Bewusstsein für diese Wasserprobleme zu stärken.

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Diani

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Schüler*innen des Peace Village Education Center führten “Maji, Maji” am 15. Juni in Diani, Kenia auf. Im Rahmen einer Sensibilisierungskampagne verdeutlichte die Performance die Knappheit an Süßwasser in der Region.

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Die Performance wurde in 4 Teile aufgeteilt:

  1. ein Call and Response Lied auf Kisuaheli,
  2. der Global Water Dance,
  3. einen lokalen Tanz und
  4. einen partizipativen Tanz mit dem Publikum.

Die Peace Village Primary School befindet sich im Maweni-Viertel von Diani. Maweni erlebt marginale und absolute Armut; viele Bewohner*innen haben kein fließendes Wasser in ihren Häusern. Falls es fließendes Wasser gibt, ist es normalerweise versalzt. In diesem Gebiet ist der Zugang zu sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen begrenzt, versalzt und oft überteuert. Der Soa-Song, der im dritten Teil der Performance verwendet wird, wurde kreiert, um das Bewusstsein für Mawenis Wasserprobleme zu wecken. Während des Refrains rufen die Kinder “Maji, Maji”, was auf Kisuaheli “Wasser, Wasser” bedeutet.

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Hintergrund: Künster*innen aus Diani, Kenia

Kate Bouchier war die Leiterin und Choreographin für diese Veranstaltung. Sie repräsentiert auch Family Thing.

Family Thing nutzt Tanz als Vehikel, um Möglichkeiten für Empowerment, Unterstützung und das Gefühl der Zugehörigkeit zu marginalisierten, stigmatisierten und/oder schutzbedürftigen Menschen zu schaffen.

Die Tanzenden sind alle Schüler*innen des Peace Village Education Centers. Dies ist eine kleine Schule in Maweni, am Strand von Diani, die mit Kindern aus überwiegend armen Familien in der Umgebung arbeitet.

Weitere Aktivitäten zur Sensibilisierung für das Thema

Die folgenden Aktivitäten wurden vor dem Tanz durchgeführt, um das Bewusstsein für lokale Wasserprobleme zu schärfen:

  • Die Schüler*innen von Peace Village lernten die Bedeutung von sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen kennen.
  • Es wurden Videointerviews durchgeführt, in denen die Schulkinder und die lokalen Mitglieder der Gemeinde gefragt wurden, was ihrer Meinung nach die wichtigsten wasserbezogenen Themen sind.
  • Es wurden Poster und Flyer erstellt, die die Bedeutung von sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen unterstreichen.
  • Es wurden Gespräche über die lokale Sandgewinnung geführt, bei der Sand gesammelt oder aus den lokalen Riffen gewonnen wird.
  • Informationen wurden auf lokalen Websites und Facebook-Seiten, einschließlich der öffentlichen Gruppen Dianis, veröffentlicht.

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Motakondur

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Schüler*innen der Zilla Parishad High School in Motakondur, Indien, traten am 15. Juni auf. Organisiert von Divya Sree Madichati und choreographiert von Sriman, konzentrierte sich der Tanz auf die Bedeutung von Trinkwasser.

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Das Hauptziel war es, das Bewusstsein für den Mangel an sauberem Trinkwasser zu schärfen und dessen Bedeutung zu unterstreichen. In Motakondur ist der Fluorgehalt im Wasser 10-20 mal höher als die in den WHO-Vorschriften erlaubte Menge; daher ist Fluorose üblich.

Fluorose betrifft die Zähne und Knochen, vor allem bei Kindern unter neun Jahren. Langfristige Auswirkungen der Krankheit haben zum Tod vieler Bewohner*innen geführt. Die meisten Bewohner*innen waren sich der Folgen nicht bewusst und tranken daher weiterhin dieses Wasser. Jetzt, nach einer neuen Sensibilisierungskampagne der Regierung, begannen die Bewohner*innen, nach Wasser zu suchen, das frei von Fluorid und Verunreinigungen ist.

Das meiste Wasser in diesem Gebiet ist fluoridiert, und die Behandlung zur Entfernung von Fluorid ist teuer, wenn nicht sogar unmöglich. Folglich müssen die Dorfbewohner*innen von Motakondur weite Strecken zurücklegen, um Trinkwasser für ihre Familien zu finden. Wer also nicht über die Mittel verfügt, um zu reisen, muss dieses fluoridierte Wasser verwenden.

Da die Bildung der jüngeren Generation der Schlüssel zur Vorbeugung von Fluorose ist, wurde die GWD Veranstaltung an der örtlichen High School durchgeführt. Um nicht-fluoridiertes Wasser zu sammeln, müssen die Mitarbeiter*innen mehr als 20 Kilometer laufen, um Trinkwasser für die Schule bereitzustellen. Das Wasser wird dann in einem Tank gespeichert, wo die Schüler*innen darauf zugreifen können.

Creative Commons LicenseMotakondur Images von Divya Sree Madichati, Satheesh Ankam und Srimanprasanna Kumar Marumamula sind lizensiert unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.
Hintergrund: Künstler*innen aus Motakondur, India

Die Darsteller*innen waren Schüler*innen der Zilla Parishad High School. Sie bestanden sowohl aus Tänzer*innen als auch aus Musiker*innen. Die Dorfbewohner*innen komponierten das Lied Puvvula Bomma für den Tanz.

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Durban

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Die KwaMashu School of Dance Theatre führte in Durban eine fünfteilige Performance auf. Der Choreograph und künstlerische Leiter, Vusi Makanya, konzentrierte sich auf die Dürren, die in der Region vorherrschen.

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Südafrika ist ein Land an der Südspitze Afrikas. Es ist die Heimat von 49 Millionen Menschen. Da immer mehr Menschen aus ländlichen Dörfern in die Städte ziehen, steigt der Druck auf Durban den Wasserbedarf zu decken. Hier ist Umgeni für über 3,5 Millionen Menschen die wichtigste Wasserquelle. Die Bewohner*innen sind besonders besorgt über die Wasserknappheit in und um die Stadt.

Das Ziel der Choreographie war es, uns an die Kraft des Wassers zu erinnern, das sich durch unser Leben bewegt. In fünf Abschnitte unterteilt, trug jeder Ablauf eine bestimmte Botschaft:

  1. Einige Leute gehen weite Strecken, um Wasser zu holen.
  2. Wasser ist eine lebenswichtige Quelle des Lebens.
  3. Wie kaltes Wasser für eine durstige Seele, so sind auch gute Nachrichten aus einem fernen Land.
  4. Dürren sind tödlich.
  5. Frisches Wasser ist notwendig für das Trinken.

Diese Veranstaltung schärfte das Bewusstsein für die Rolle, die Wasser bei der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung spielt, um die Einstellungen und Verhaltensweisen der Menschen zu verändern.

Creative Commons LicenseSouth Africa in Drought Images von Vusi Makanya sind lizensiert unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.
Hintergrund: Künstler*innen aus Durban, Südafrika

Die KwaMashu School of Dance Theatre (KMSDT) ist eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in Durban. Ziel von KMSDT ist es, durch Auftritte im öffentlichen Raum kulturelle Veranstaltungen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Darüber hinaus bietet die Organisation Kindern in der ganzen Stadt die Möglichkeit, das Tanzen zu lernen.

Der Gründer und künstlerische Leiter Vusi Makanya organisierte und choreographierte die GWD-Veranstaltung.

Besonderer Dank gilt dem UMoyo Restaurant und der Abteilung Parks, Freizeit & Kultur der Gemeinde eThekwini.

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Bwaise

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Tänzer*innen des Kawempe Jugendzentrums in Kampala, Uganda, traten auf, um die Bedeutung von sauberem Trinkwasser hervorzuheben. Die Standortleiterin Lennie Kleinen konzentrierte sich auf wasserbürtige Krankheiten wie Cholera und Typhus.

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Bwaise ist einer der größten städtischen Slums von Kampala. Die Menschen von Bwaise stellen sich täglich Herausforderungen im Bereich Wohnen, Entwässerung, Wasser und Sanitäranlagen. Nach starken Regenfällen kommt es zu schweren Überschwemmungen, die zu Ausbrüchen von Cholera und Typhus führen. Bwaise Bewohner*innen müssen sich auf oft verschmutzte unterirdische Wasserströme für den täglichen häuslichen Gebrauch verlassen. Bis heute verfügt Bwaise nicht über ein Rohrleitungssystem.

Während der Performance verwendeten die Tänzer*innen des Kawempe Jugendzentrums verschiedene Tanzstile. Sie kombinierten traditionelle Tänze mit zeitgenössischen Techniken. In traditioneller Kleidung trugen die Darsteller*innen Tonwassertöpfe und Kanister als Medium, durch das sie ihre Botschaft vermitteln konnten. Die Veranstaltung fand in der Nähe eines zentral gelegenen, stark verschmutzten Gewässers statt, an dem jede Minute Tausende von Menschen vorbeikommen.

Creative Commons LicenseBwaise Images von Whitsaflicks UG Limited sind lizensiert unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.
Hintergrund: Künstler*innen aus Kampala, Uganda

Das Jugendzentrum Kawempe nutzt den Tanz, um die Gemeinschaft zu beeinflussen. Die Mitglieder sind im Alter von 14 bis 24 Jahren und bestehen aus 15 Tänzer*innen und fünf Trommler*innen. Die Gruppe zielt darauf ab, die Gemeinschaft zu motivieren, ihr Leben und ihre Umwelt zu verbessern.

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Ganvié

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Ganvié liegt auf der Oberfläche des Nokoué-Sees im Süden Benins. Die Tanzgruppe Missimidé de Ganvié führte Atchi (einen ortsspezifischen Tanz) auf, um die Botschaft “Willkommen im Wasser” zu senden.

Creative Commons LicenseGanvié Video von RUVIVAL Team ist lizensiert unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

Im achtzehnten Jahrhundert flohen viele Beniner*innen vor den Sklavenangriffen an der Küste zum Nokoué-See. Hier gründeten sie ein blühendes Dorf am See. Im Laufe der Zeit haben die Bewohner*innen eine Gemeinschaft mit dem Wasser gebildet.

Aber das Leben ist nicht perfekt; das Wasser im Nokoué-See ist salzig. Daher können die Bewohner*innen ihr Wasser nicht trinken. Um den See herum wurden Brunnen gebohrt, die jedoch nicht mehr produktiv sind. Um zu überleben, machen sie lange Bootsfahrten auf der Suche nach frischem Wasser und kehren mit Trinkwasserbehältern beladen zurück. Es ist schon paradox: auf dem Wasser zu leben, aber nichts zu trinken zu haben.

Die Performance ist ein Spiel auf diesen Bootsfahrten. Der Tanz ist eine Nachahmung des Alltags, den die meisten Bewohner*innen machen müssen, nur um sauberes Trinkwasser zu bekommen.

Creative Commons LicenseAtchi Images von SunRise Films sind lizensiert unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.
Hintergrund: Darsteller von Ganvié, Benin

Missimidé de Ganvié ist eine lokale Tanzgruppe, bestehend aus Tänzer*innen und Musiker*innen. Der Choreograf François Gnonlonfoun stammt aus der Region. Mit dem Wissen und der Erfahrung, die er beim Leben am See gesammelt hat, hat er eine kraftvolle Performance geschaffen.

Zukunftspläne

Ganvié ist nicht der einzige Teil des Landes mit Wasserproblemen. Im Norden wird der Zugang zu Wasser immer schwieriger. Die Grundwasserspiegel sind gesunken, was das Problem verstärkt. In den kommenden Jahren planen SunRise Films und Ayéman Aymar Esse, ihre zukünftigen GWD-Auftritte in der Region Dassa zu organisieren.

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Beach House

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Das Beach House Event fand am Ufer des Victoriasees in Kampala, Uganda, statt. Hier schlossen sich drei lokale Tanzgruppen mit Redner*innen zusammen, um ihre Gemeinde zur Bekämpfung der Wasserverschmutzung zu motivieren.

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Der Viktoriasee ist einer der größten Seen der Welt. Er ist auch die wichtigste Trinkwasserquelle für Uganda. Jedoch ist die Wasserverschmutzung hier ein großes Problem. Die Verunreinigung durch Einweg-Kunststoffe ist für die Ugander*innen von besonderer Bedeutung.

Die Standortleiterin und Choreographin Jill Pribyl organisierte eine beeindruckende Veranstaltung, um das Bewusstsein für dieses Problem zu schärfen. Tänzerinnen und Tänzer aus dem Soul Ballet Studio, der Clay Dance Company und dem Break Dance Project Uganda trafen sich am 15. Juni und führten mehrere Tänze auf. Die Gastredner*innen, Dr. Tindimugaya, Dr. Bhasdkar, Dr. Gidudu und Stefan Deconinck, sprachen über die Probleme des Victoriasees und wie ein Wandel beeinflusst werden kann.

Die Teilnehmer*innen wurden über die Verteilung von sauberem Wasser in Uganda informiert. Darüber hinaus wurden sie aufgefordert, den Einsatz von Einweg-Kunststoffen zu reduzieren.

Creative Commons LicenseMovin’ on Dance Images von Masinde Deo sind lizensiert unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.
Hintergrund: Künstler*innen aus Kampala, Uganda

Die Clay Dance Company ist eine kirchennahe Gruppe, die 2009 gegründet wurde und in Uganda auftritt. Das Soul Ballet Studio befindet sich in Kampala. Das Break Dance Project Uganda ist ein Programm, das mit Jugendlichen im ganzen Land zusammenarbeitet, um einen positiven sozialen Wandel zu fördern.

Dr. Tindimugaya ist ein Vertreter des Ministeriums für Wasser und Umwelt. Dr. Bhasdkar und Dr. Gidudu sind Fulbright-Stipendiaten der Makerere University. Stefan Deconinck ist von der International School of Uganda.

Zukunftspläne

Dr. Tindimugaya war der Eröffnungsredner der Veranstaltung. Er war so inspiriert von der Verwendung des Tanzes zur Förderung eines globalen Themas, dass er versprochen hat, Wege zu finden, den Tanz in anderen Gemeinschaften zu nutzen, um die Verringerung der Umweltverschmutzung zu fördern.

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Johannesburg

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Eine lokale Theatergruppe, Sketch Productions, führte Droogfontein auf, um das Bewusstsein für die wasserbedingten Probleme Johannesburgs zu schärfen. Die künstlerische Leiterin Hannah Nokwazi van Tonder konzentriert sich bei dieser Performance auf die Themen Wasserknappheit und mangelnde Wasseraufbereitung.

Creative Commons LicenseJohannesburg Video von RUVIVAL Team ist lizensiert unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

Droogfontein, bedeutet übersetzt trockener Brunnen und ist ein geeignetes Wortspiel. Ein gut funktionierendes Wortspiel, da viele Orte in Südafrika “Fontein” in ihrem Namen haben. Der Name ist auch ein Kommentar zum Kapitalismus. Es gibt kein neues Land, das “Fontein” genannt werden kann, dennoch nutzen die kapitalistischen Eigentümer*innen die Brunnen weiterhin, bis sie trocken sind, so dass für den Rest wenig bis gar nichts übrig bleibt. Wir als Menschen können nicht mehr die Quellen der Lebensgrundlage finden, die wir so dringend brauchen.

Die Darsteller*innen sind Bewohner*innen der fiktiven Stadt Droogfontein. Sie suchen nach der wahren Quelle des Lebens, einem Wasserbrunnen. Aber die Menschen sind nicht perfekt, und so wird die Quelle ausgenutzt und als selbstverständlich angesehen. Wird die Gemeinschaft die Bedeutung des Schutzes dieses kostbaren Wassers erkennen oder ist der Name Droogfontein eine Prophezeiung?

Creative Commons LicenseDroogfontein Images von Masego P. Chale sind lizensiert unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.
Hintergrund: Künstler*innen aus Johannesburg, Südafrika

Hannah und ihre Choreographen Quinton S. Manning und Joel Leonard arbeiteten zusammen mit einem Team von acht Künstler*innen im Alter von 11 bis 26 Jahren, um diese Performance sehenswert zu machen. Alle kommen aus der Gruppe Sketch Productions.

Eine Nachricht von der Künstlerischen Leiterin

Ich erinnere mich an die erste Dürre, die ich je erlebt habe. Die Wasserkrise war so schlimm, dass wir jede Woche warten mussten, bis Lastwagen in die Stadt kamen und uns Wasser brachten. Aber das war nicht kostenlos; wir mussten dafür große Summen zahlen. Von diesem Moment an habe ich darauf geachtet, dass ich nicht nur über Wasserknappheit, sondern auch über die menschlichen Auswirkungen der Wasserkrise spreche. Bis heute erlebe ich Probleme. Wo ich jetzt wohne, sehen wir immer Wasser auf der Straße, das weniger nach Wasser, sondern eher nach Abwasser riecht. Außerdem haben wir ständig Wasserknappheit, was uns nicht weiter bringt.

Ich war demütig, Teil der Global Water Dances Community zu sein. Bei der Inszenierung von Droogfontein ging es mir weniger darum, eine Performance zu geben, als vielmehr darum, das Bewusstsein für die Wasserprobleme von Johannesburg zu schärfen. Viele Male sehen wir die Stadt als dieses alles gebende, traumhafte Konstrukt, auch wenn sie oft nicht für unsere täglichen Bedürfnisse sorgt. [Hannah Nokwazi van Tonder; Originaltext auf Englisch]

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